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Das Ulmer Nabada

Schwörmontag, 23. Juli, ab 16 Uhr

Hunderte Menschen fahren in Schlauchbooten auf der Donau.

Was wäre der Schwörmontag ohne das "Nabada"! Zehntausende Schaulustige säumen die Ufer, wenn der Tross der Motto-Boote, Floße und Schlauchboote die Donau herunterfährt. Humor braucht dann mitunter auch die Stadtprominenz - denn den einen oder anderen Seitenhieb können sich die "Nabader" dann doch nicht verkneifen.

Für eine Teilnahme als "freier Nabader" ist eine Anmeldung oder Genehmigung NICHT erforderlich. Es müssen jedoch die unten stehenden Sicherheitsregeln eingehalten werden.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen auf Höhe der Illerbrücke in Ulm-Wiblingen und auf Höhe der Geschäftsstelle der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Neu-Ulm auf die Iller beziehungsweise auf die Donau auf. Der Startschuss fällt um 16 Uhr. Es ist ratsam, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzufahren, weil die Parkplätze begrenzt sind.

Folge von vier Motiven: Zwei volle Biergläser - ein Smiley mit Herzchen - vier volle Biergläser - ein kotzender Smiley.

Wie darf mein Boot aussehen?
  • Boote oder sonstige Schwimmkörper dürfen weder zu größeren Verbänden zusammengebunden werden noch motorisiert sein. Ausnahme: offizielle Begleitschiffe, Polizei- und Rettungsboote.
  • Jegliche Form von Werbung auf dem Wasser im Veranstaltungsbereich ist unzulässig.
  • Beschallungsanlagen sind weder auf dem Wasser, noch an den Ufern zugelassen. Ausnahme: Beschallungsanlagen auf den offiziellen Themenschiffen.
Wie verhalte ich mich auf der Donau?
  • Alle Wasserfahrzeuge bitte am Neu-Ulmer Ufer, unterhalb der Eisenbahnbrücke, sammeln und erst nach Abruf durch den Technischen Leiter loslegen. Flussmitte freihalten, bis die Ulmer Schachteln durchgefahren sind.
  • Große Schiffe und Fähren haben Vorfahrt. Wegen der Verletzungs- und Sog-Gefahr bitte Abstand halten.
… und danach?
  • Technische Schwimmhilfen, schwimmende Konstruktionen und andere Überbleibsel sind nach dem Nabada wieder mitzunehmen.
Was muss ich sonst noch wissen?
  • Kinder dürfen nur mit Schwimmhilfen und in Begleitung erwachsener Schwimmer teilnehmen.
  • Aufkommende Gewitter sind eine besondere Gefahr. Daher verlassen Sie in diesem Falle umgehend die Donau. Stellen Sie sich nicht unter die Bäume am Ufer.
  • Alkoholgenuss erhöht die Gefahr auf dem Wasser, also bitte erst nach dem Nabada feiern.
  • Bei einer Wassertemperatur unter 16 °C wird das Tragen eines Neoprenanzugs empfohlen.
  • Bitte nicht von den Brücken ins Wasser springen. Sie gefährden sich und andere.
"Ulmer Spatza, Wasserratza?"
  • Das Nabada hat viele Gäste aus nah und fern. Nicht alle haben wasserfeste Kleidung dabei oder die Möglichkeit zum Kleiderwechsel. Bitte nehmen Sie Rücksicht und unterlassen Sie Spritzereien in die Zuschauer und schleudern Sie keine Gegenstände oder Wasserbehälter dorthin. Leider hat solcher Übermut schon zu erheblichen Verletzungen und Sachschäden geführt. Also gefährden Sie bitte nicht die Gesundheit und Sicherheit der Besucher und nehmen Sie ihnen nicht den Spaß am Nabada.

Begonnen hat die Tradition bereits zu Reichsstadtszeiten. Damals fand alle zwei Jahre am Dienstag nach dem Schwörmontag das Fischerstechen statt. In den Jahren dazwischen pflegte man den Brauch des "Bäuerle-Herunterfahrens" - ein Klamauk der zu den Vorläufern des Nabadens zu rechnen ist.

Aus diesen kleinen Anfängen hat sich über die Jahre ein Umzug auf dem Wasser entwickelt, der durchaus mit den rheinischen Karnevalsumzügen zu vergleichen ist. Motto-Boote werden in detaillierter Kleinarbeit vorbereitet, Gruppen organisieren generalstabsmäßig ihre Teilnahme am "Nabada" und der eine oder andere setzt sich einfach in ein Schlauchboot und ist somit ganz schnell mittendrin im feuchtfröhlichen Geschehen.

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