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In Ulm gedrehter AGFK-Clip zeigt die Vorteile von Schutzstreifen für den Radverkehr.

© AGFK-BW e. V.

Radfahrer, der auf dem Gehweg unterwegs ist, um Parkscheinautomaten herum kurvt, Kollisionen mit Fußgängern und Hunden nur knapp entgeht… Solche Szenen, wie sie im neuen AGFK-Video „Schutzstreifen“ gezeigt werden, kennen viele Radfahrer nur zu gut. Der neue AGFK-Filmclip, der ab sofort auf dem Videoportal Youtube zu sehen ist, zeigt aber auch, wie einfach und entspannt die Alternative aussehen kann: Den Radverkehr auf die Fahrbahn holen – und zwar per Schutzstreifen.

Der Kurzfilm wurde im vergangenen Jahr durch eine Arbeitsgruppe von Vertretern der AGFK-Kommunen konzipiert. Mit von der Partie war auch der damalige Ulmer Fahrradbeauftragte Tom Philipp Schiller. Als Drehort entschied sich die Arbeitsgruppe für Ulm. „Mit dem Film möchten wir Radfahrern die Vorteile der Schutzstreifen, von denen es inzwischen eine ganze Reihe bei uns gibt, nahebringen“, erklärt der Ulmer Baubürgermeister Tim von Winning die Absicht des Clips. Die Vorteile liegen vor allem beim Thema Sicherheit. "Weil wir durch die Einrichtung von Schutzstreifen deutliche Verbesserungen in der Radverkehrsführung erreichen konnten, freuen wir uns sehr, dass Ulm die Kulisse für den Kurzfilm wurde, der Probleme aufzeigt, mit denen zahlreiche Städte zu kämpfen haben“, ergänzt Friederike Christian, Schillers Nachfolgerin in Ulm.

Alle Studien zum Thema Unfallvermeidung und Radverkehrssicherheit zeigen: Radfahrer sind am sichersten dort unterwegs, wo sie von Autofahrern gut gesehen und wahrgenommen werden – und das ist auf der Fahrbahn. Dort fallen auch die Konflikte mit den Fußgängern weg. Schutzstreifen, also auf der Fahrbahn abmarkierte Bereiche für den Radverkehr, sind daher eine optimale Lösung, um den Radverkehr sicher zu führen und das alltägliche Hindernisrennen zu vermeiden.

Die Vorteile der Schutzstreifen auf einen Blick:
Autofahrer haben Radfahrer immer im Blick.
Es passieren weniger Unfälle an Kreuzungen und Abbiegestellen.
Autofahrer halten durch die Markierung mehr Abstand.
Konflikte mit Fußgängern, parkenden Autos und weiteren Hindernissen auf dem Gehweg werden vermieden.
Markierungslösungen sind eine kostengünstige Möglichkeit, durchgängige Radverkehrsverbindungen zu schaffen und die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen.

Weiterführende Information:
Modellprojekt Schutzstreifen
Kommunikationsmaterialiender AGFK-BW zum Thema Schutzstreifen