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Gemeinderat beschließt Smart City Strategie

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Mit großer Mehrheit hat der Ulmer Gemeinderat in seiner Sitzung am 13. Oktober in der Donauhalle der vorgelegten Smart City Strategie zugestimmt. Bei nur zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung ebnete das Stadtparlament den Weg für die nächste Phase der Digitalisierung in Ulm. Für Oberbürgermeister Gunter Czisch ist der Beschluss ein "Meilenstein auf dem Weg Ulms zur Smart City".

Eine übersichtliche Zusammenfassung der Smart City Strategie für Ulm finden Sie hier.

Die Zustimmung aus den Fraktionen war groß für die Ulmer Smart City Strategie, an der zwei Jahre gearbeitet wurde und die in der Langfassung 163 Seiten umfasst. Vor allem der beschriebene Ulmer Weg überzeugte die Bürgervertreter, der bewusst auf die Stärken Ulms setzt - wie Sabine Meigel, Leiterin der Geschäftsstelle Digitale Agenda und federführend für die Entwicklung der Strategie, in ihrem Vortrag heraushob.

Oberbürgermeister Czisch betonte, dass der Prozess der Digitalisierung in Ulm sich mit den Bürgern und für die Bürger entwickeln soll: "Technischen Möglichkeiten dafür spielen zwar eine wichtige, aber für uns dennoch eine untergeordnete Rolle. Unsere Priorität ist es, die Menschen zu befähigen, diese Transformation zu meistern und die eigene Innovationskraft zu stärken." Das unterscheide Ulm von vielen anderen Städten, die sich der Digitalisierung widmen.

Tragende Elemente der Ulmer Strategie sind vier Zukunftsaufgaben, die für Ulm identifiziert werden:

»Wachsende Stadt«
»Stadt im Wandel«
»Nachhaltigkeit und Klimaschutz«
»Umgang mit Daten«

Diese Zielbilder helfen dabei, digitale Möglichkeiten und Anknüpfungspunkte der Ulmer Smart City darzustellen. Dafür wurden 17 Handlungsfelder definiert, innerhalb derer vielfältige Themengebiete digital weiterentwickelt werden. Sie bieten darüber hinaus einen Ankerpunkt für zukünftige Strategien, sowohl gesamtstädtisch als auch in einzelnen Fachbereichen.

Zudem verfolgt die Ulmer Strategie den ambitionierten Anspruch, Nachhaltigkeit und Digitalisierung miteinander zu verknüpfen. Ausgangspunkt bieten die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die bei der Erarbeitung berücksichtigt wurden.

Digitalmentring

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2022 beginnt die nächste Phase des Weges zur Smart City mit insgesamt 10 Projekten, die aus rund 50 Vorschlägen ausgesucht wurden. Darunter findet sich beispielsweise ein Digitales Besucher-Leitsystem, das mit Hilfe von Monitoren, die in der Stadt aufgestellt werden, und einer App Informationen zur Verfügung stellen kann. Mit dem Projekt "Smartes Grün" sollen Bäume im Dichterviertel automatisch bewässert werden können. Und zunächst in die Stadtbibliothek sollen "Co-Learning Spaces" integriert werden - Räume, in denen gemeinschaftlich gelernt werden kann.