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Bildung - Sprache

Alltagsintegrierte, ganzheitliche Sprachbildung und Sprachförderung in Ulmer Kindertageseinrichtungen - ein trägerübergreifendes Konzept

Kinder fahren mit dem Dreirad

Kinder haben ein Recht auf Bildung von Anfang an. Dies gilt insbesondere auch für die sprachliche Bildung aller Kinder. Sprache zu erlernen, ist eine der größten Herausforderungen an kindliche Lernprozesse. Kinder in diesem so wichtigen Lernprozess zu begleiten und zu fördern, ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen.

Hierzu will die überarbeitete 2. Auflage  Leitfaden BILDUNG Sprache 2016  einen Beitrag leisten.

Sprachliche Bildung und Förderung eröffnet Kindern den Zugang zu allen anderen Bildungsbereichen und ist daher nicht nur ein Bildungsbereich unter vielen. Die sprachliche Kompetenz ist die Schlüsselqualifikation für die Bildungsbiografie aller Kinder. Sprachliche Förderung wird daher als Querschnittsaufgabe für die gesamte pädagogische Arbeit gesehen. Die Frage nach dem richtigen Weg zum Ziel wird teilweise kontrovers diskutiert. Neben vielen Sprachförderansätzen, Sprachtrainings und Sprachförderprogrammen wird häufig von der alltagsintegrierten, ganzheitlichen Sprachförderung gesprochen. So auch in Ulm.

Übereinstimmendes Verständnis der Ulmer Träger von Kindetageseinrichtungen ist, dass die ganzheitliche sprachliche Bildung und Förderung aller Kinder - von Beginn des Besuchs einer Kita an und in den gesamten Alltag der Einrichtung integriert - Aufgabe jeder pädagogischen Fachkraft ist.

Was aber in diesem Zusammenhang „alltagsintegriert“ bzw. „ganzheitlich" in den Ulmer Kindertageseinrichtungen konkret bedeutet wird in dem Leitfaden 'BILDUNG Sprache' ausgeführt.

2016 wurde über die Stadt Ulm der Film "Alltagsintegrierte sprachliche Bildung und Förderung in Ulmer Kindertageseinrichtungen" produziert. Er beinhaltet hilfreiche Basis-Infos zur sprachlichen Bildung und Förderung von Dr. Anna Winner. Eine DVD können Sie über die Stadt Ulm, Abteilung Städt. Kindertageseinrichtungen (KITA) käuflich erwerben.

Wussten Sie, dass Kinder ganz natürlich mehrere Sprachen lernen können?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Kooperation mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen haben Elterninformationen „ kurz. Knapp. – Materialien für Eltern von Babys (0 - 1 Jahr) und Kleinkinder (1 - 3 Jahre) herausgegeben. Flyer in verschiedenen Sprachen stehen dort auch zum Download bereit www.kindergesundheit-info.de.

Einer der Flyer, zum Thema „Mehrsprachig aufwachsen“,  wurde in Ulm zusätzlich in die albanische, italienische und rumänische Sprache übersetzt. Diese Flyer sind ebenfalls über die Stadt Ulm, Abteilung Städt. Kindertageseinrichtungen (KITA) erhältlich.