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Berichtspflicht nach § 7 Absatz 1 EU-Verordnung 1370/2007

Bus in der Olgastraße

© Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm

Gemäß Artikel 7 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 „Öffentliche Verkehrsdienste auf Schiene und Straße“ ist der Aufgabenträger dazu verpflichtet, einmal jährlich einen Gesamtbericht über die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, die ausgewählten Betreiber eines öffentlichen Dienstes sowie die diesen Betreibern zur Abgeltung gewährten Ausgleichsleistungen oder ausschließlichen Rechte zu veröffentlichen.

Betreiber der Stadtverkehrslinien im Stadtgebiet Ulm:

Mit dem Betrieb des Stadtverkehrs wurde die SWU Verkehr GmbH beauftragt. Diese betreibt derzeit die Straßenbahnlinie 1 sowie 11 Buslinien und den Nachtbusverkehr. Daneben gibt es noch folgende weitere Betreiber, die zum überwiegenden Teil den Nahverkehr in den Ulmer Ortschaften erbringen:

  • Omnibusreisen Baumeister-Knese GmbH & Co. KG:
    • Linie 22: Ulm ZOB <> Donaustetten <> Dellmensingen <> Laupheim, Genehmigung bis 31.12.2019
  • Omnibusreisen Baumeister-Knese GmbH & Co. KG/Robert Bayer GmbH:
    • Umstellung RufBus Linie 22/23 ab 10.12.2017 auf Linienbetrieb: Wiblingen (Kapelle) <> Gögglingen <> Donaustetten<> Unterweiler, Genehmigung bis 31.12.2019
  • SVL Stadtverkehr Laupheim:
    • Linie 24: Ulm ZOB <> Unterweiler <> Burgrieden <> Laupheim, Genehmigung seit 01.01.2017 bis 30.06.2018 (einstweilige Erlaubnis)
    • Linie 49: Ulm ZOB <> Lehr <> Dornstadt <> Nellingen, Genehmigung seit 01.01.2017 bis 30.06.2018 (einstweilige Erlaubnis)
  • DB ZugBus RAB GmbH:
    • Linie 20: Ulm ZOB <> Ermingen <> Einsingen <> Ulm ZOB (Ringverkehr), Genehmigung bis 31.05.2021
    • Linie 7/46: Ulm ZOB <> Jungingen <> Lonsee <> Amstetten <> Geislingen, Genehmigung bis 31.12.2019
    • Linie 45/48: Jungingen (Beimerstetter Straße) <> Lehr <> Wissenschaftsstadt <> Ulm ZOB sowie Ulm ZOB <> Lehr <> Mähringen (Gesamtverkehr), Genehmigung bis 31.12.2019

Grundlage für den anzuwendenden Tarif ist die Gemeinsame Richtlinie der Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Neu-Ulm und der Stadt Ulm über die Festsetzung des Gemeinschaftstarifs für den Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (DING) als Höchsttarif. Der Gemeinschaftstarif für den Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (DING) wird im Rahmen einer allgemeinenVorschrift als Höchsttarif i. S. v. Art. 3 Abs. 2 VO (EG) Nr. 1370/2007 festgesetzt.

Die finanziellen Mittel werden von der Stadt Ulm im Rahmen des Haushaltsverfahrens jährlich im Teilergebnishaushalt Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs (Produktgruppe 54.70 Verkehrsbetriebe/ÖPNV) bereitgestellt. Im Jahr 2017 lag der Nettoressourcenbedarf im Ergebnishaushalt bei rund 2,2 Mio. € (ÖPNV-Zuweisungen des Landes nach § 28 FAG und der Mitfinanzierungsanteil des Landes für DING sind bereits in Abzug gebracht).