Stadt Ulm - Strategische Lage

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Strategische Lage

Die Stadt Ulm mit ihren etwa 122.000 Einwohnern (Stand 2015) liegt zentral im Süden Deutschlands am nord-westlichen Ufer der Donau und in direkter Nachbarschaft zur Partnerstadt Neu-Ulm, die gegenüber am süd-östlichen Donauufer angesiedelt ist. Die Donau stellt auf diesem Abschnitt zugleich die Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern dar. Dieser Grenze wird aber - zumindest in der Stadtpolitik und von den Bewohnerinnen und Bewohnern beidseits des Flusses - zumeist nur symbolischen Charakter beigemessen. Im Alltag haben sich beide Städte schon lange von wenig förderlichem Konkurrenzdenken verabschiedet. So gründeten sie bereits im Jahr 2000 den Stadtentwicklungsverband Ulm / Neu-Ulm, um so ihre strategischen Planungen und Zielsetzungen für die Zukunft optimal miteinander zu verbinden und abzustimmen. Auch im Bereich Tourismus haben Ulm und Neu-Ulm einen gemeinsamen Weg im Rahmen der "Ulm / Neu-Ulm Touristik" eingeschlagen. Letztlich entwickelte sich daraus eine Partnerschaft, die schon viele Früchte getragen hat und dabei zu einem wichtigen Bestandteil der Zukunftsplanung und Ausrichtung beider Städte wurde.

 

Geographisch liegt Ulm auf der strategisch sehr bedeutsamen Entwicklungsachse Stuttgart (Entfernung ca. 90km) - Ulm - München (Entfernung ca. 170km) und ist mit ihren Anbindungen an zahlreiche wichtige Fernverkehrswege, wie etwa den Autobahnen A7 und A8, sowie den gut ausgebauten Bundesstraßen B10 und B311, optimal an das deutsche und europäische Fernstraßennetzwerk angebunden. Die Nähe zu den beiden Metropolregionen und Landeshauptstädten Stuttgart und München mit ihren internationalen Flughäfen, sowie dem Regionalflughafen „Allgäu-Airport“ in Memmingen (Entfernung ca. 60km) sorgt zudem für eine sehr gute Erreichbarkeit der Stadt aus dem Ausland.

 

Aktuell erfährt die Stadt die Anbindung des Ulmer Hauptbahnhofs im Rahmen des Bahn-Großprojektes „Stuttgart21“ an die sogenannte "Magistrale für Europa", die von Paris bis nach Budapest führen wird. Die Bauarbeiten sind im vollen Gange - auch in Ulm wird dafür im großen Stil gebohrt und gebaggert. Im gleichen Zuge erfolgt dadurch die Anbindungen an die AlpTransit-Trasse durch den erst kürzlich fertiggestellten und alsbald eröffneten Gotthard-Basistunnel in der Schweiz über Stuttgart und München. Damit findet eine moderne und zukunftsgerichtete Vernetzung der Stadt mit dem europäischen Hochgeschwindigkeits-Schienennetz statt. Um einen reibungslosen Frachtverkehr auch in naher Zukunft zu gewährleisten und um Mensch, Umwelt und das Straßennetz zu entlasten, hat sich die Stadt Ulm außerdem zum Bau eines zusätzlichen Umschlagsbahnhofs für Frachtcontainer inklusive eines Servicecenters für Reparatur- und Depotleistungen im Ulmer Norden (Stichwort: „Gewerbegebiet Ulm-Nord“) entschieden. Der Umschlagsbahnhof hat bereits 2005 den Betrieb aufgenommen und soll aufgrund der guten Auslastung in absehbarer Zeit weiter ausgebaut werden.