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Kulturvermittlung in Ulm

Kinder bauen einen Turm

Ziel der Ulmer Kulturvermittlung ist es, durch Netzwerkarbeit Chancengerechtigkeit und Teilhabe aller Bürger*innen an der Stadtgesellschaft zu fördern. Im Sinne von "Kooperation als Kultur" werden zwischen Kunst bzw. Kultur, freien Kulturschaffenden, Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsbetrieben und der Bürgerschaft Brücken gebaut. 

Dies geschieht u.a. durch die aktive Förderung von Kooperationen und die Beratung zur Umsetzung von neuen Projektideen. Ebenso werden eigene Projekte mit einer Vielzahl an Kooperationspartner*innen gemeinsam realisiert.

Es gilt unterschiedliche Zielgruppen unabhängig von deren Herkunft oder finanziellen Lage einzubinden und Zugänge zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Die Auseinandersetzung mit den Künsten trägt durch den darin beinhalteten Austausch zu diversen Themen zur Persönlichkeits- und Demokratiebildung bei.

 

Durch die Anpassung von analogen Projekten an den digitalen Raum oder das Entwickeln von neuartigen (digitalen) kulturellen Projekten, wird ein wichtiger Beitrag zur Erreichung diverser Zielgruppen geleistet. Neben Kindern und Jugendlichen können so vor dem Hintergrund des Lebenslangen Lernens beispielsweise auch Senior*innen angesprochen werden. Inklusion und die Einbindung des ländlichen Raums sind anvisierte Ziele. Die Nutzung der Ulmer Netzwerkstrukturen führt zu einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit Digitalität, zur Initiierung neuer gemeinsamer Projektideen und zur rascheren Überwindung technischer Herausforderungen.

 

Bei alledem geht es immer darum, die Vielfalt der Stadtbevölkerung zu repräsentieren und Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung von Umfeld und Umwelt zu eröffnen.

Arbeitskreis Kulturvermittlung

Der Arbeitskreis Kulturvermittlung trifft sich einmal im Quartal und beschäftigt sich mit Fragestellungen zum Thema Kulturelle Bildung, Kulturelle Teilhabe und Kulturvermittlung - sowohl in Bezug auf Kinder und Jugendliche, als auch auf Erwachsene. Hier geht es um den gemeinschaftlichen Austausch zwischen verschiedenen Kulturakteuren auf praktischer Ebene - Ideen können vorgestellt, Fragen gestellt und konkrete Vorschläge können ausgearbeitet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit gemeinsame Projekte und Strukturen zu präsentieren und zu besprechen. Da die offene Arbeitsgruppe u.a. das Ziel verfolgt, miteinander ins Gespräch zu kommen und die genannten Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und voranzutreiben, freuen wir uns über die kreative Mitarbeit von Kulturinteressierten, -schaffenden und -akteuren aus sämtlichen Bereichen! Aus diesem Grund sind Sie herzlich dazu eingeladen den Arbeitskreis Kulturvermittlung durch Ihren Input zu bereichern - melden Sie sich bei Interesse einfach bei der Kulturabteilung der Stadt Ulm oder melden Sie sich direkt zum Newsletter des Arbeitskreises Kulturvermittlung an: kulturvermittlung@ulm.de. 

Von Kindern gebasteltes Schaf

Von Kindern gebasteltes Schaf

2019 wurde von der Stadt Ulm bei der Kulturabteilung ein Büro für Kulturvermittlung eingerichtet. Verschiedene Programme werden nun in diesem Rahmen umgesetzt.

 

Projekt KITA-Kulturpatinnen und -paten
Malen und Zeichnen, Fotografieren, Musizieren und Singen, Schauspielern, Schneidern und Bauen, Improvisieren und vieles mehr - und das alles regelmäßig und in der Gruppe, verbunden mit ganz viel Freude, Spiel und Spaß! Hier steht das gemeinschaftliche Erleben und Kreativwerden im Mittelpunkt. Seit Mai 2019 begleiten freie Kulturschaffende aus verschiedenen Kunst- und Kulturbereichen die Kinder an einem Vormittag (in der Regel alle zwei Wochen) während der Projektphase in Zusammenarbeit mit den ErzieherInnen vor Ort in der jeweiligen Kindertagesstätte. Gemeinsam wird phantasiert und getüftelt, (aus-)probiert und in die Tat umgesetzt, von- und miteinander gelernt, gestaunt, gemacht und gelacht.

Die Bewerbungsphase für die Projektumsetzung startete am 05.08.2021 und endete am 01.10.2021. 

Das Bewerbungsformular für das kommende Kitajahr 2022/23 wird für interessierte Kulturschaffende ab September an dieser Stelle verfügbar sein.

 

 

Projektförderung
Die Stadt Ulm fördert jährlich außergewöhnliche kulturvermittelnde Aktivitäten, mit denen es gelingt, neue Zugänge zu Kunst und Kultur zu erschließen und die Teilhabe der Ulmer Bürgerschaft am kulturellen Leben in Ulm zu stärken. Mehr Informationen finden Sie hier: Kulturvermittlung

Projekt Kulturlöwinnen und -löwen
Ziel des Projektes ist, allen Schülern und Schülerinnen Ulms der Jahrgangsstufen zwei bis sieben die Möglichkeit zu bieten, die städtischen Kultureinrichtungen kennenzulernen. Als "Löwenschule" oder mit sogenannten Kulturgutscheinen können Schulen bzw. einzelne Klassen am Projekt teilnehmen. Im Klassenverbund werden während des Unterrichts Kulturbesuche realisiert, wodurch Kultur hautnah vor Ort erlebt und erfahren werden kann. Die Musikschule Ulm, das Museum Ulm, das Haus der Stadtgeschichte/Stadtarchiv Ulm, die Stadtbibliothek Ulm, das Stadthaus Ulm und das Theater Ulm öffnen ihre Türen und bieten unter Berücksichtigung der Bildungspläne auf die Altersstufe der Kinder und Jugendlichen abgestimmte Programme. So können mögliche Schwellen abgebaut werden und potenziell alle Schülerinnen und Schüler Ulms erhalten die Chance, das reiche, vielfältige und spannende Kulturangebot der Stadt Ulm in der Gruppe wahrzunehmen.

Den aktuellen Flyer zum Projekt mit weiterführenden Informationen zum digitalen und analogen Programmangebot der Kultureinrichtungen im Schuljahr 2022/2023 finden Sie hier:

Flyer Kulturlöw*innen SJ 22/23 (3,63 MB, pdf)

Projekt Kultur auf der Spur
Das im Schuljahr 2016/2017 initiierte Projekt "Der Kultur auf der Spur" ist ein spielerisches Angebot für Grundschulkinder, das von Ulmer Kultureinrichtungen und Schulen durchgeführt wird. Die Kinder werden innerhalb eines Schuljahres in verschiedenen Phasen an unterschiedliche kulturelle Orte in Ulm geführt. 2019/2020 werden Gruppen à 15 Kinder pro Schule das Donauschwäbische Zentralmuseum, die Musikschule Ulm, das Stadthaus Ulm, das Ulmer Museum, die Stadtbibliothek und das Museum Brot und Kunst besuchen. Die Albrecht-Berblinger-Grundschule, die Martin-Schaffner-Grundschule, die Spitalhof Gemeinschaftsschule Ulm, und die Eduard-Mörike-Grund- u. Werkschule nehmen teil.

Spannende Angebote, die zum Entdecken und Ausprobieren einladen, erwarten die kleinen Künstlerinnen und Künstler. Durch den Kontakt zu kulturellen Themen sowie die Besuche in den Kultureinrichtungen werden bei den Kindern nicht nur Hemmschwellen oder Berührungsängste abgebaut, sondern auch Interesse und Neugier an Geschichte, Musik und Kunst geweckt.
Koordiniert wird das Projekt von der Kulturabteilung und dem Bildungsbüro der Stadt Ulm.

Weiteres
Neben den oben beschriebenen Projekten existiert in der Stadt Ulm eine Vielzahl an weiteren Projekten, die sämtliche Bereiche der Kulturvermittlung abdecken und sich an verschiedenste Zielgruppen wenden.

Informationen über die Angebote der städtischen Kultureinrichtungen finden Sie beispielsweise auf den Internetseiten der Häuser selbst, auf die Sie unter folgendem Link zugreifen können: Städtische Kultureinrichtungen

Einen Einblick über die Arbeit des Bildungsnetzwerks Ulm/Neu-Ulm, welches als ein Serviceangebot zum Ausbau von Kooperationen zur Unterrichtsgestaltung, im AG-Bereich oder im Ganztag geschaffen wurde, finden Sie hier. Das Programm soll die Vielfalt außerschulischer Bildungs- und Kulturangebote für Kindertageseinrichtungen, Schulen, Jugendarbeit und Familien transparent machen und die Kommunikation zwischen Anbietenden und Nutzenden vereinfachen. Darüber hinaus werden Informationen rund um das Thema Kooperationen, Arbeitshilfen sowie viele nützliche Tipps, zum Beispiel zu Finanzierungsmöglichkeiten, bereitgestellt.

Die Arbeit des Kulturagenten der Stadt Ulm baut auf den Erfahrungen des bundesweiten Programms 'Kulturagenten für kreative Schulen' in Baden-Württemberg von 2011 bis 2019 auf. Seit Anfang 2020 ist Karl Philipp Engelland Kulturagent der Stadt Ulm. Ziel ist die Verankerung von Kunst und Kultur als fester Bestandteil des Alltags von möglichst vielen Ulmer Schülerinnen und Schülern – den künftigen Akteurinnen und Akteuren einer kulturinteressierten Öffentlichkeit. Darüber hinaus gilt es, die Wirkungsmacht der Ulmer Bildungslandschaft in den öffentlichen Raum von Wohnquartieren durch aktive Teilhabe an Projekten vor Ort auszuweiten.