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Mission Smart City

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Ulm ist eine Stadt im Wandel und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Veränderungen und Umbrüche der kommenden Jahre gut zu gestalten. Dabei müssen sich alle kommunalen digitalen Ansätze an den großen Zukunftsaufgaben messen lassen. Die folgende Frage ist der Ausgangspunkt der Mission Smart City: „Wie können wir unsere wachsende und sich wandelnde Stadt so gestalten, dass Nachhaltigkeit und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen?" Die Antworten fließen ein in die Smart City Strategie der Stadt Ulm, die der Gemeinderat mittlerweile verabschiedet hat. Smart City Strategie

Detaillierte Informationen zur Smart City Strategie Ulm sind in einer eigenen Webseite zusammengefasst, auf der die Ulmer Mission für ein Digitales Morgen übersichtlich dargestellt wird: Bitte hier klicken.


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Stadtentwicklung und Digitalisierung – in Ulm gehört dies eng zusammen. Neben der Vision sind für die Gestaltung der Smart City Ulm auch die nachfolgenden Zielbilder von hoher Bedeutung.  Sie spiegeln die vier großen Zukunftsaufgaben für die Stadt wider:  »Wachsende Stadt«, »Stadt im Wandel«, »Nachhaltigkeit und Klimaschutz« und der gute »Umgang mit Daten«. 

Stadt im Wandel
Die Stadt unterliegt einem ständigen Wandel. Ulm zählt zu den lebenswerten Städten in Deutschland und Europa. Das soll so bleiben. Es gilt, den Wandel aktiv zu gestalten und clevere Antworten zu finden, die digitale Komponenten haben werden. Ulm sieht sich auch in der Zukunft als Zentrum für Wissen und Beschäftigung.

Nachhaltige Stadtentwicklung, Klimaschutz & Kreislaufwirtschaft
Die klimapolitischen Maßnahmen, die Ulm seit 20 Jahren ergreift, können durch die Verknüpfung mit neuen digitalen Möglichkeiten deutlich verbessert werden. Die Stadt strebt an, nahezu klimaneutral zu werden, die Wiederverwertbarkeit auszubauen und damit wertvolle Ressourcen zu schonen.

Wachsende Stadt
Ulm ist eine wachsende Stadt, die ab 2022 durch die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke enger an die Metropolregionen Stuttgart und München heranrückt. Als Folge wird sich der Personen- und Güterverkehr verändern. Dafür werden neue digitale Lösungen gesucht.

Umgang mit Daten
Um allen Menschen die Chance zu geben, sich selbst bestimmt im digitalen Alltag zu bewegen, sorgt der urbane Datenraum dafür, dass Daten im Hoheitsbereich der Stadt bleiben und nach den städtischen Spielregeln genutzt werden. Die technologische Souveränität der Stadt Ulm und der Bürgerschaft wird sichergestellt.

Diese vier Zielbilder stellen dar, was die Stadt Ulm als Smart City anstrebt. Sie bilden die Brücke zwischen Ausgangslage und Zukunftsaufgaben, sowie der Konkretisierung technologischer und digitaler Auswirkungen auf die Stadt in den verschiedenen Handlungsfeldern, die nachfolgend aufgezeigt werden.

Die Entwicklung der Smart City Ulm findet in verschiedenen Handlungsfeldern statt. Ausgehend von der Vision und den Zielbildern der Stadt Ulm werden in den Handlungsfeldern ihre Implikationen konkretisiert. Entstanden sind die Handlungsfelder in einem engen Zusammenspiel aus Wissenschaft, Expert*innen, Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der Bürgerschaft. Dazu fanden Interviews statt, um bestehende Grundlagenund Fachwissen aus den Abteilungen in die Erörterung der Ausgangslage durch Expert*innen zu integrieren.

Viele Zielsetzungen der Handlungsfelder finden dadurch Ihren Ursprung in bereits verabschiedeten Strategien und Konzepten. Die Entwürfe der Handlungsfelder wurden mit verschiedenen Partnern aus den städischen Unternehmen, den Fachabteilungen sowie zivilgesellschaftlichen Institutionen i9ntensiv diskutiert. Nach ihrer Überarbeitung wurden die Handlungsfelder der Bürgerschaft im Rahmen einer Online-Veranstaltung vorgestellt und Fragen sowie Anregungen besprochen. Auch diese Vorschläge sind in die Handlungsfelder eingeflossen.

Insgesamt legen die Handlungsfelder der Smart City Strategie den Baustein für die digitale Weiterentwicklung innerhalb der verschiedenen Themengebiete. Sie bieten darüber hinaus einen Ankerpunkt für zukünftige Strategien, sowohl gesamtstädtisch als auch in einzelnen Fachbereichen. Da die Handlungsfelder sehr umfassend aufbereitet wurden und ein breites Themenspektrum abbilden, wurde stets der Bezug innerhalb des Handlungsfeldes zur Digitalisierung hergestellt.

Des Weiteren verfolgt die Ulmer Strategie den ambitionierten Anspruch Nachhaltigkeit und Digitalisierung miteinander zu verknüpfen, also mittels digitaler Technologien einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Aus diesem Grund ist das Thema Nachhaltigkeit ein inhärenter Aspekt jedes Handlungsfeldes. Ausgangspunkt bieten die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen die bei der Erarbeitung berücksichtigt wurden und Einzug in die Handlungsfelder gefunden haben.

Der Entstehungsprozess der Smart City Strategie wurde maßgeblich durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst. Die direkt erlebten Veränderungen werden nicht mit sinkenden Infektionszahlen verschwinden, sondern langfristig die Art wie wir leben, denken, bauen und handeln beeinflussen. Dementsprechend wurde auch in den einzelnen Handlungsfeldern Bezug auf die Auswirkungen und Folgen der Pandemie genommen.

Die Handlungsfelder
Mobilität | Kultur | Energie | Bildung | Sicherheit | Wirtschaft, Forschung & Entwicklung |
Handel, Innenstadt & Tourismus | Städtebau, Gebäude & Wohnen |
Rettungs- &  Katastrophenschutz | Zusammenleben & Gesellschaft |
Ver- & Entsorgung | Gesundheit & Pflege | Umwelt & Klima

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Intercultural Communication Space (ICS)
Sprache ist der Schlüssel für ein gutes Miteinander in der Stadtgesellschaft. Zunächst für den Einsatz im Museum Ulm und perspektivisch an weiteren Orten, soll eine Audio-Übersetzungsanwendung entwickelt werden, die mehrsprachige Kommunikation ermöglicht— ohne den Einsatz von weiteren Endgeräten. Ein Raum soll technisch so ausgerüstet sein, dass die gesprochene Sprache per Mikrofon erkannt und die Übersetzung per Lautsprecher ins Gespräch ausgeliefert wird.

Sicherheit in der Smart City: Brennpunkte clever entschärfen
Ziel des Projektes ist es, mittels smarter Lichttechnik Orte in Ulm sicherer zu machen und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Gemeinsam mit der Bürgerschaft und ggf. Sicherheitskräften sollen Workshops durchgeführt und Angst-Räume exemplarisch identifiziert werden. Mit Hilfe eines 3D Modells und des Zusammenwirkens verschiedener Akteure, sollen diese Räume sicherer gemacht werden. 

Virtueller Marktplatz zur Förderung des Bürgerdialogs
Einen digitalen Treffpunkt mit Marktplatzcharakter für Bürger*innen jeden Alters, um die Zusammenarbeit aller Generationen zu fördern. Im Mittelpunkt steht der Mensch, für den digitale Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, um andere Menschen mit ähnlichen Interessen kennen zu lernen, Wissen mit ihnen zu teilen oder Kompetenzen/Fähigkeiten für andere zur Verfügung zu stellen. Durch interessante inhaltliche Angebote und personenbezogene Unterstützung werden auch ältere Menschen mit geringen technischen Kenntnissen an die neuen Medien herangeführt.

Glaspyramide 4.0 - Ein Chatbot
In der Stadtbibliothek Ulm soll ein Chatbot zur Unterstützung der Besucher*innen zum Einsatz kommen. Der Chatbot soll die Bibliotheksnutzer*innen bei Fragen oder Problemen unterstützen. Durch die Erfahrungen bei der Entwicklung der Funktionalitäten des Chatbots 2021 soll dieser mittelfristig auch um die Medienrecherche ergänzt werden. Die Vision ist es, den Kunden einen 24/7-Service zur Verfügung zu stellen und die Glaspyramide hin zu einer Open Library zu entwickeln. 

Der nutzerfreundliche Pflegestützpunkt im Netz
Der Pflegestützpunkt (PSP) Ulm ist für Betroffene eine wichtige Anlaufstelle. Der Internetauftritt des PSP auf der städtischen Webseite der Stadt Ulm ist für die Zugänglichkeit von Informationen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige allerdings nicht mehr zeitgemäß. Eine ansprechende und übersichtliche und transparente Gestaltung der Informationen, soll den Betroffenen eine bessere Orientierung zu verschiedenen Aspekten der Pflege vermitteln und soll eine erste Anlaufstelle für das Beratungsangebot des Pflegestützpunktes sein.  Einfache Sprache, Barrierefreiheit und gestalterische Attraktivität sind Kriterien. 

 

Stand September 2021 | Der Überblick über aktuelle Maßnahmen wird regelmäßig aktualisiert

Stadtkarte von Ulm mit grünen Markierungen auf den zentralen Plätzen

© Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors

Auf dem Weg zur Smart City Ulm gibt es schon heute eine Reihe von Projekten und Maßnahmen. Hier eine Auswahl.

Manchmal helfen schon kleine Hinweise, eine gute Entscheidung zu treffen: Mit Hilfe von acht Sensoren können Besucherinnen und Besucher in Ulm ab jetzt erkennen, an welchen Orten der Innenstadt mehr oder weniger los ist. Die entsprechende Karte zeigt in grünen und gelben Wolken, wie hoch das aktuelle Besucheraufkommen an acht Schlüsselpunkten der Ulmer City ist. Mehr Infos.

Mit der „Zukunftsstadt Ulm 2030“ streben wir eine digitale und nachhaltige Stadtentwicklung an. Dabei suchen wir gemeinsam mit den Ulmer Bürger*innen Wege für eine Digitalisierung "von unten". Im Rahmen des Impulsevents haben wir uns dazu die Frage gestellt "Nachhaltig & Digital - geht das?". Dazu haben wir auch eine Meinungsumfrage gestartet. Wir wollten von den Ulmer und Ulmerinnen wissen, wie sie zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit stehen: Passen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen? Welche Aspekte sind ihnen wichtig? Und wo kann man selbst am meisten bewirken? Mehr Infos.

„Nachhaltig & Digital – geht das?“ - das Impuls-Event der Digitalen Agenda lieferte am 26. Juli 2021 inspirierende Antworten, informierte über aktuelle Projekte und Initiativen und setzt bei der Stadtentwicklung auf eine engagierte Bürgerschaft. Die Frage, wie die beiden Aspekte Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammenpassen, beantwortete Buchautor Prof. Dr. Tilman Santarius, der via Live-Stream aufzeigte, was im Spannungsfeld einer smarten grünen Welt machbar ist. Zum Video.

Der Boxenstopp ist vorbei, die Mission für ein digitales Morgen geht weiter. Mitten in der Stadt gab es für drei Wochen einen Freiraum, in dem wir zusammen über Stadtentwicklung und Digitalisierung sprechen und konkrete Ansätze für digitale Lösungen entwickeln konnten. Als Teil der Stadtverwaltung Ulm gestaltet die Geschäftsstelle Digitale Agenda die digitale Entwicklung gemeinsam mit den Ulmer*innen – der Boxenstopp war ein weiteres Kapitel auf diesem Weg. Hier finden Sie einen ersten Überblick zu den Ergebnissen des Boxenstopp-Teams. Mehr Infos.

Die erste Mobilitätsstation in Ulm ist eröffnet. Auf dem neu errichteten Areal an der Eselsbergsteige werden attraktive Angebote für einen umweltfreundlichen Individualverkehr und zur Ergänzung des ÖPNV gebündelt. Zum ersten Mal sind in Ulm eine Ladesäule mit einem öffentlichen Ladepunkt für E-Autos, Carsharing-Angebote der SWU, dem Partner für Elektromobilität, und conficars, E-Scooter, zwei elektrisch betriebene Lastenräder der SWU und ihres Kooperationspartners Sigo sowie eine Servicestation für Fahrräder – an einem Ort vereint. Mehr Infos.


Detaillierte Informationen zur Smart City Ulm und zum Strategie-Papier sind in einer eigenen Webseite zusammengefasst, auf der die Ulmer Mission für ein Digitales Morgen übersichtlich dargestellt wird: Bitte hier klicken.

Weitere Informationen des Bundesministeriums des Innern zu Smart City finden Sie auch im Unterbereich Stadtentwicklung  sowie im Smart City Dialog.