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Bausteine und Akteure

Universität Ulm

Außenansicht des Universitäts-Gebäudes bei sommerlichem Wetter und blauem Himmel

Die Universität Ulm, 1967 als neunte baden-württembergische Landesuniversität gegründet, gab die Initialzündung zum Aufbau der Wissenschaftsstadt Ulm als Forschungslandschaft auf dem Oberen Eselsberg. Damit verband sich seit 1985 eine deutliche Ausweitung des Fächerspektrums und ein nachhaltiger Schub für die universitäre Entwicklung. In der Gegenwart konstituiert sich die Universität Ulm aus fünf Fakultäten:

  • Naturwissenschaften
  • Mathematik und Wirtschaftswissenschaften
  • Medizin
  • Ingenieurwissenschaften
  • Informatik

Universität Ulm

Außenansicht der Hochschule Ulm

Die Hochschule Ulm ist eine Fachhochschule mit überwiegend technisch ausgerichtetem Studienangebot. Die Studiengänge sind breit angelegt, um den Absolventen vielfältige berufliche Möglichkeiten zu eröffnen. Individuelle Qualifizierung ist möglich durch die Auswahl von Wahlpflichtfächern, Studien- und Abschlussarbeiten, Fremdsprachen, Studienaufenthalte an ausländischen Partnerhochschulen sowie durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen.

Der Erfolg der Hochschule Ulm gründet auf der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Sie schließt die Bereiche Forschung und Entwicklung über eigene Forschungsinstitute und mehrere Steinbeis-Transfer-Zentren der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung Stuttgart mit ein. Hiervon profitieren die Studierenden auch durch attraktive Praktikumsplätze und interessante Abschlussarbeiten. Ein ausgefeiltes Weiterbildungsprogramm für Berufstätige und andere runden das Angebot der Hochschule Ulm ab.

Hochschule Ulm

Außenansicht des Daimler Forschungszentrum

Seit 1993 ist Daimler fester Bestandteil des Konzepts "Wissenschaftsstadt Ulm". Am Oberen Eselsberg erarbeiten mehrere Hundert Wissenschaftler und Ingenieure das Wissen für die Zukunft des Konzerns. Das Ressort Foschung ist eingebunden in die Entstehung von Produkten aller Geschäftsbereiche: Personenwagen, Nutzfahrzeuge, Dientsleistungen und MTU.

Die Forscher schaffen hier grundlegende Voraussetzungen für neue Produkte und unterstützen die Bereiche von der Erarbeitung von Technologiestrategien bis hin zur Fertigung. Das Themenspektrum des Forschungszentrums umfasst heute: Antriebstechnologie, Werkstofftechnologie, Produktionsforschung und Umwelt, Elektronik und Mechatronik, Informationstechnik und Kommunikationstechnik.

Ein wichtiger Geschäftsbereich ist die nachhaltige Mobilität. Die Forschung nach neuen Antriebstechnologien oder das neue Mobilitätskonzept "car2go", das in Ulm gestestet wird, sind wesentliche Bestandteile des Konzepts.

Daimler

Die Forschungsinstitute wurden auf dem Eselsberg innerhalb der Science Parks angesiedelt, um eine Verknüpfung zwischen Universitärer Forschung und wirtschaftlich- industrieller Entwicklung herzustellen. Damit bilden sie einen weiterern wesentlichen Motor der Wissenschaftsstadt und sind unentbehrlich für den Wissenstransfer und eine übergeordnete Zusammenarbeit. Nach und nach wurden die Forschungsinstitute privatisiert. Vor allem von Seiten der Universität besteht ein grosser Bedarf nach einer weiteren Ansiedlung von Instituten im Hinblick auf die Erweiterung des Lehrangebotes und einer guten Positionierung gegenüber anderen Universitäten.

Institut für Diabetes-Technologie

Institut für Medienforschung und Medienentwicklung

Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften

Institut für Lasertechnologien

Institut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n)

Institut für virtuelles und reales Lernen in der Erwachsenenbildung - ZAWIW

Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen

Kompetenzzentrum Werkstoffe der Mikrotechnik (WM-Technik)

Zentrum für Sonnenernergie- und Wasserstoffforschung

Luftbild des Science Parks

In den Science Parks finden Forschungs- und Entwicklungsunternehmen sowie aufstrebende Unternehmen unterschiedlichster Ausrichtung ihren Standort. Die Science Parks konzentrieren sich in erster Linie auf Technologiefelder, die speziell auf dem vorhandenen Potential von Wissenschaft und Wirtschaft der Region aufbauen und vom Markt nachgefragt werden. Als Initialmaßnahme für den Science Park II übernahm die Stadt selbst den Bau mehrerer Gebäude.

Wichtiger Ansprechpartner für alle interssierten Unternehmen ist die 1997 von der Stadt gegründete Projektentwicklungsgesellschaft (PEG). Sie berät bei Fragen rund um die Standortsuche und Flächenentwicklung.

Detaillierte Informationen zur Koneption der Science Parks finden Sie hier:

Projektentwicklungsgesellschaft (PEG)

1982 wurde das Universitätsklinikum auf dem Oberen Eselsberg gegründet, einer der wichtigsten Bausteine der Wissenschaftsstadt. Bisher sind die Kliniken auf mehrere Standorte in Ulm verteilt,diese befinden sich auf dem Eselsberg, Safranberg, Michelsberg und an weiteren Standorten. Es besteht die Absicht lang- und mittelfristig Standorte aufzugeben und diese stattdessen auf dem Oberen Eselsberg anzusiedeln. Der Bau der Neuen Chirurgie auf dem Oberen Eselsberg markiert diesbezüglich einen wichtigen Meilenstein. Mit der Fertigstellung der Chirurgie (2012) ist die Wissenschaftsstadt noch stärker in das Bewusstsein der Ulmer Bevölkerung gerückt. Bereits heute werden im Universitätsklinikum jährlich 40.000 Patienten stationär und vierteljährlich 200.000 Patienten ambulant behandelt. Das Klinikum verfügt über ein Verwaltungsgebäude am zentralen Punkt der Einsteinallee und betreibt zusammen mit der Universität einen Kindergarten. Als grosser Arbeitgeber hat die Klinik einen wachsenden Bedarf an Kindergärten. Durch die hohen Besucher und Patientenzahlen besteht ausserdem grosses Interesse am Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Parkierungseinrichtungen sowie Dienstleistungs- und Einkaufsmöglichkeiten. Weiterhin gewünscht ist ein Patientenhotel in zentraler Lage an der Albert-Einstein- Allee. Zusammenarbeit, Austausch und gemeinsame Ausbildung bzw.die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur gibt es
vor allem mit der Universität und dem Bundeswehrkrankenhaus.

Gebaut wurde das Krankenhaus in der Zeit von 1974-1979. Als akademisches Krankenhaus steht es in enger Verbindung mit der Forschung und Lehre der Universitätskliniken. Austausch findet vor allem über gemeinsame Ausbildung, Studentenpraktika, und die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur statt. Heute ist das BWK-Ulm eines von vier verblieben BWKs in Deutschland und ist damit auch das einzige im Süddeutschen Raum. Räumlich besetzt es einen im Bedarfsfall abriegelbaren Bereich. Starkes Interesse besteht überdies an der Mitnutzung einer Kindertagesstätte und eines Patientenhotels. Weiterhin besteht Interesse an der langfristigen Entstehung von Einkaufsmöglichkeiten an der Albert- Einstein- Allee.

Die RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm sind Kliniken der Maximalversorgung mit den Schwerpunkten Orthopädie und Neurologie. Sie vereinen die Akutversorgung und die anschließende medizinische und berufliche Rehabilitation von Patienten in diesen Fachrichtungen unter einem gemeinsamen Dach.

Die Orthopädische Universitätsklinik mit Querschnittgelähmtenzentrum sowie die Neurologische Universitätsklinik mit Stroke Unit bilden zusammen mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin den Akutbereich des RKU. Unmittelbar angeschlossen ist eine Tagesklinik zur Behandlung spezieller orthopädischer Schmerzpatienten. Die Orthopädische und die Neurologische Klinik führen den Lehr- und Forschungsauftrag für die Universität Ulm aus.

Rehabilitationskrankenhaus Ulm (RKU)