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Infos zur Befragung

Für den Zensus wird ein Teil der Bevölkerung durch eine Stichprobe (mathematischen Zufallsverfahren) ausgewählt und befragt. In Baden-Württemberg werden die Anschriften von 1,6 Millionen Personen ausgewählt. Alle diese Haushalte erhalten mit der Post eine Benachrichtigung und sind zur Auskunft verpflichtet.

Mehr zu dieser Haushaltsbefragung erfahren Sie untenstehend. Neben der Haushaltsbefragung wird auch eine Gebäude- und Wohnungszählung durchgeführt, bei der alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen oder Gebäuden mit Wohnraum Auskunft geben müssen.

Ja, wenn Ihr Haushalt ausgewählt wird, sind Sie auskunftspflichtig. Ein Haushaltsmitglied kann jedoch für alle anderen Personen des Haushalts Auskunft geben.

Nein, Sie müssen sich selbst nicht aktiv für die Teilnahme am Zensus melden. Wenn Ihr Haushalt für die Befragung vorgesehen ist, erhalten Sie mit der Post eine entsprechende Benachrichtigung.

In Wohnheimen, wie z. B. in Studierendenwohnheimen, werden alle Bewohnerinnen und Bewohner befragt. Dies ist zweckdienlich, weil davon auszugehen ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in den Wohnheimen häufig wechseln und ihren Wohnsitz teils nicht korrekt an- oder abmelden. Auch in Gemeinschaftsunterkünften (z. B. Justizvollzugsanstalten, Krankenhäuser, Pflegeheime) wird eine Vollerhebung durchgeführt. Weil es in diesen jedoch eine zentrale Haushaltsführung gibt, werden nicht die einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner befragt, sondern stellvertretend die Einrichtungsleitung.

Zur Erhebung der Daten besuchen sogenannte Erhebungsbeauftragte die ausgewählten Haushalte. Ein spezieller Ausweis bestätigt die Rechtmäßigkeit ihrer Arbeit.

Erfahren Sie alles rund um Datenschutz und Geheimhaltung beim Zensus.