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Citybahnhof Ulm Luftbild mit Masterplan

Ulm baut um und zwar nach Plan, genauer gesagt nach einem Masterplan. Da sich die Bauprojekte alle im Umfeld des Bahnhofs befinden, trägt der Masterplan auch den Titel "citybahnhof ulm". Dahinter verbirgt sich ein umfangreiches Entwicklungskonzept für das gesamte Bahnhofsareal, mit dem mehrere Ziele gleichzeitig verwirklicht werden können: Ein umfassendes Mobilitätsgefüge durch die optimale Verbindung von öffentlichem örtlichem und regionalem Nahverkehr und Fernverkehr in Kombination mit dem Individualverkehr, den Fahrradfahrern und den Fußgängern und zudem die Gewinnung möglichst vieler neuer Flächen für Wohnen und Arbeiten in der Stadt.

Der Bahnhof und sein Umfeld wird entsprechend seiner Bedeutung als zentraler Verkehrsknotenpunkt der Region neu konzipiert und wird nun Zug um Zug umgebaut: Mit der zweiten Straßenbahnlinie wird eine Verbindungsachse über den Hauptbahnhof zwischen den beiden Stadtteilen Oberer Eselsberg/ Wissenschaftsstadt und dem Kuhberg geschaffen.
Mit einem Bahnhofszugang im Westen an der Schillerstraße und einer durchgehende Verbindungsebene unter den Gleisanlagen werden die Weststadt und die Innenstadt künftig auf kurzem Weg miteinander verbunden sein. Das Eingangstor zur Stadt wird mit der Neugestaltung des Bahnhofsplatzes und mit dem neuen Stadtquartier Sedelhöfe deutlich aufgewertet. Für den ruhenden Verkehr wird mit dem Parkhäusern "Parkhaus am Bahnhof" (ca. 500 Plätze, der Sedelhof-Tiefgarage (ca. 700 Plätze) und dem DB-Parkhaus (ca. 400 Plätze) in der Schillerstraße zusätzlicher Parkraum geschaffen. Im Bahnhofsumfeld befinden sich außerdem mehrere städtebauliche Entwicklungsgebiete wie z.B. Dichterviertel, Theaterviertel und Wilhelmspark. Alle Viertel sollen künftig den modernen Ansprüchen an Wohnen und Arbeiten in hoher baulicher Dichte mit attraktiven Freiräumen gerecht werden.