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Kulturvermittlung in Ulm

Kinder bauen einen Turm

Ziel der Ulmer Kulturvermittlung ist es, durch Netzwerkarbeit Chancengerechtigkeit und Teilhabe aller Bürger*innen an der Stadtgesellschaft zu fördern. Im Sinne von "Kooperation als Kultur" werden zwischen Kunst bzw. Kultur, freien Kulturschaffenden, Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsbetrieben und der Bürgerschaft Brücken gebaut. 

Dies geschieht u.a. durch die aktive Förderung von Kooperationen und die Beratung zur Umsetzung von neuen Projektideen. Ebenso werden eigene Projekte mit einer Vielzahl an Kooperationspartner*innen gemeinsam realisiert.

Es gilt unterschiedliche Zielgruppen unabhängig von deren Herkunft oder finanziellen Lage einzubinden und Zugänge zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Die Auseinandersetzung mit den Künsten trägt durch den darin beinhalteten Austausch zu diversen Themen zur Persönlichkeits- und Demokratiebildung bei.

 

Durch die Anpassung von analogen Projekten an den digitalen Raum oder das Entwickeln von neuartigen (digitalen) kulturellen Projekten, wird ein wichtiger Beitrag zur Erreichung diverser Zielgruppen geleistet. Neben Kindern und Jugendlichen können so vor dem Hintergrund des Lebenslangen Lernens beispielsweise auch Senior*innen angesprochen werden. Inklusion und die Einbindung des ländlichen Raums sind anvisierte Ziele. Die Nutzung der Ulmer Netzwerkstrukturen führt zu einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit Digitalität, zur Initiierung neuer gemeinsamer Projektideen und zur rascheren Überwindung technischer Herausforderungen.

 

Bei alledem geht es immer darum, die Vielfalt der Stadtbevölkerung zu repräsentieren und Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung von Umfeld und Umwelt zu eröffnen.

Nachklapp Fachtag "Kulturvermittlung in Ulm | digital interaktiv"
 
Vielen Dank für Ihre Teilnahme am digitalen Fachtag "Kulturelle Bildung I digital interaktiv" am 17.11.2020!
Ab sofort können Sie präsentierte Materialien rechts unter Downloads herunterladen! Außerdem haben wir einige der gezeigten Videos verlinkt.
Kulturelle Bildung gehört als wichtiger und eigenständiger Bestandteil zur Gesellschaft dazu. Das bedeutet, dass alle Menschen Zugang zur Kulturellen Bildung haben müssen. Vor diesem Hintergrund tritt die Bedeutung digitaler Teilhabe hervor, denn die digitale und analoge Welt stehen in einem engen Wechselverhältnis zueinander.
Gemeinsam haben wir uns im Zuge des Fachtags der Kulturvermittlung / Kulturabteilung der Stadt Ulm "Kulturelle Bildung I digital am 17.11.2020 auf den Weg gemacht, die Schnittstelle der Gestaltung der digitalen und analogen Welt zu erforschen, aktiv (weiter-)zu entwickeln und für alle zu öffnen.
In verschiedenen praktischen Workshops zum Thema, in einem Worldcafé und durch die Vorstellung von unterschiedlichen Best-Practice-Beispielen aus Ulm bekamen die Teilnehmer*innen und Akteur*innen der Kulturvermittlung die Möglichkeit geboten, Aspekte der digitalen Teilhabe zu diskutieren und zu erforschen.
Fachbeiträge von Iris Mann, Bürgermeisterin für Kultur und Soziales, sowie von Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Direktorin und Geschäftsführerin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel rundeten den digitalen Fachtag ab.
Neben der Vernetzung konnten neue und vielversprechende Projektideen und -formate besprochen werden, deren Umsetzungen die Kulturvermittlung/Kulturabteilung Ulm für den zukünftigen Ausbau der digitalen Teilhabe gerne unterstützen möchte.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich für Ihre Teilnahme und Ihre Beteiligung am Fachtag bedanken.

Wenn Sie noch Feedback, nachträgliche Anregungen und Fragen zum Fachtag oder zu Unterstützungsmöglichkeiten haben, steht Ihnen das Team Kulturvermittlung der Kulturabteilung der Stadt Ulm selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße,

Lena Palesch, Karl Philipp Engelland und Ronja Kampschulte

 

Workshops:

Scratch: https://scratch.mit.edu/projects/450287717

 

Best practise Beispiele:

Junge Ulmer Bühne: https://www.youtube.com/c/JUBUlm

Haus der Stadtgeschichte: https://stadtarchiv.ulm.de/archivpaedagogik und Schwörmontagsrap

Museum Ulm: nextmuseum.io

Demokratie in WiBLINGen: http://figurenfilm.de/project/demokratie

 

Ankündigung zum Fachtag "Kulturvermittlung in Ulm | digital interaktiv"

Kulturelle Bildung gehört als wichtiger und eigenständiger Bestandteil zur Gesellschaft dazu. Das bedeutet, dass alle Menschen Zugang zur Kulturellen Bildung haben müssen. Vor diesem Hintergrund tritt die Bedeutung digitaler Teilhabe hervor, denn die digitale und analoge Welt stehen in einem engen Wechselverhältnis zueinander.

Gemeinsam wollen wir uns auf den Weg machen, die Schnittstelle der Gestaltung der digitalen und analogen Welt zu erforschen, aktiv (weiter-)zu entwickeln und für alle zu öffnen!
Der digitale Fachtag der Kulturvermittlung/Kulturabteilung der Stadt Ulm "Kulturelle Bildung I digital interaktiv" bietet verschiedene Workshop-Formate an, um zusammen mit Akteur*innen der Kulturvermittlung Aspekte der digitalen Teilhabe zu diskutieren und zu erforschen. 
Fachbeiträge gibt es von Iris Mann, Bürgermeisterin für Kultur und Soziales, sowie von Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Direktorin und Geschäftsführerin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel.
Idealerweise entstehen während des Fachtags bereits neue Projektformate, deren Umsetzung die Kulturvermittlung/Kulturabteilung Ulm für den zukünftigen Ausbau der digitalen Teilhabe gerne tatkräftig unterstützen möchte.

 

Weitere Informationen zum Fachtag Kulturelle Bildung in Ulm | digital interaktiv sowie den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Bitte beachten Sie, dass die gesamte Teilnehmer*innen-Zahl auf 100 beschränkt ist, weshalb wir Sie um eine zeitnahe Anmeldung bitten. An den Workshops können maximal jeweils 15 Personen teilnehmen.

Wichtig: Bitte buchen Sie unbedingt immer das Basisticket! Dieses ermöglicht Ihnen den Zugang zur Veranstaltung. Zusätzlich können Sie dann Workshops etc. auswählen, die Sie interessieren.

Nach Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail. Wenn Sie dem dort angeführten Link folgen, gelangen Sie zu Ihrer Buchungsübersicht. Hier wird ab dem Morgen des Veranstaltungstags der Zugang zum Fachtag möglich sein.

Der digitale Fachtag wird über "Venueless" stattfinden. Zur Teilnahme benötigen Sie ein funktionierendes Endgerät mit Mikrofon und Kamera. Bitte schalten Sie das Mikrofon immer dann aus, wenn Sie selber gerade nicht sprechen. Auf der linken Seite des Programms sehen Sie den Ablaufplan der Veranstaltung sowie die Angebote, für die Sie sich angemeldet haben. Sie können auf die verschiedenen Räume klicken, um diesen beizutreten. Die Begrüßung, der Vortrag von Frau Mann sowie von Frau Prof. Dr. Reinwand-Weiss finden im sogenannten Foyer statt. Dem Kaffeeraum können Sie jederzeit beitreten, um sich mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen. Natürlich können Sie zum Gespräch auch die private Chatfunktion nutzen, indem Sie auf den Namen der Person klicken, mit der Sie sich unterhalten möchten. Fragen können Sie zudem im öffentlichen Chat formulieren, damit diese von den Vortragenden, Moderator*innen und Workshop-Leitungen in den entsprechenden Räumen beantwortet werden können.

Netzwerkgruppe Kulturelle Bildung

Die Netzwerkgruppe wurde auf Basis der Ergebnisse der Kulturentwicklungsplanung 2016 eingerichtet mit dem Ziel, Kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. U. a. sollen zugängliche Angebote Kultureller Bildung und Teilhabe geschaffen, Kulturelle Bildung und Teilhabe von Menschen mit internationalen Wurzeln gestärkt und Kulturelle Bildung und Teilhabe in Kindertageseinrichtungen und Schulen gefördert werden. Aus der Netzwerkgruppe heraus hat sich der Arbeitskreis Kulturvermittlung gebildet, der sich einmal im Quartal trifft.

Arbeitskreis Kulturvermittlung

Der Arbeitskreis Kulturvermittlung beschäftigt sich mit Fragestellungen zum Thema Kulturelle Bildung, Kulturelle Teilhabe und Kulturvermittlung - sowohl in Bezug auf Kinder und Jugendliche, als auch auf Erwachsene. Hier geht es um den gemeinschaftlichen Austausch zwischen verschiedenen Kulturakteuren auf praktischer Ebene - Ideen können vorgestellt, Fragen gestellt und konkrete Vorschläge können ausgearbeitet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit gemeinsame Projekte und Strukturen zu präsentieren und zu besprechen. Da die offene Arbeitsgruppe u.a. das Ziel verfolgt, miteinander ins Gespräch zu kommen und die genannten Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und voranzutreiben, freuen wir uns über die kreative Mitarbeit von Kulturinteressierten, -schaffenden und -akteuren aus sämtlichen Bereichen! Aus diesem Grund sind Sie herzlich dazu eingeladen den Arbeitskreis Kulturvermittlung durch Ihren Input zu bereichern - melden Sie sich bei Interesse einfach bei der Kulturabteilung der Stadt Ulm.

Von Kindern gebasteltes Schaf

Von Kindern gebasteltes Schaf

2019 wurde von der Stadt Ulm bei der Kulturabteilung ein Büro für Kulturvermittlung eingerichtet. Verschiedene Programme werden nun in diesem Rahmen umgesetzt.

Projektförderung
Die Stadt Ulm fördert jährlich außergewöhnliche kulturvermittelnde Aktivitäten, mit denen es gelingt, neue Zugänge zu Kunst und Kultur zu erschließen und die Teilhabe der Ulmer Bürgerschaft am kulturellen Leben in Ulm zu stärken. Mehr Informationen finden Sie hier: Projektförderung Kulturvermittlung

Projekt KITA-Kulturpatinnen und -paten
Malen und Zeichnen, Fotografieren, Musizieren und Singen, Schauspielern, Schneidern und Bauen, Improvisieren und vieles mehr - und das alles regelmäßig und in der Gruppe, verbunden mit ganz viel Freude, Spiel und Spaß! Hier steht das gemeinschaftliche Erleben und Kreativwerden im Mittelpunkt. Seit Mai 2019 begleiten freie Kulturschaffende aus verschiedenen Kunst- und Kulturbereichen die Kinder an einem Vormittag (in der Regel alle zwei Wochen) während der Projektphase in Zusammenarbeit mit den ErzieherInnen vor Ort in der jeweiligen Kindertagesstätte. Gemeinsam wird phantasiert und getüftelt, (aus-)probiert und in die Tat umgesetzt, von- und miteinander gelernt, gestaunt, gemacht und gelacht.

Die Bewerbungsphase für die Projektumsetzung startet am 05.08.2021 und endet am 01.10.2021.

Nachfolgend das Bewerbungsformular mit weiteren Informationen für interessierte Kulturschaffende:

Antragsformular KITA Kulturpaten Kulturschaffende 2022 (40,69 KB, docx)

Projekt Kulturlöwinnen und -löwen
Ziel des Projektes ist, allen Schülern und Schülerinnen Ulms der Jahrgangsstufen zwei bis sieben die Möglichkeit zu bieten, die städtischen Kultureinrichtungen kennenzulernen. Als "Löwenschule" oder mit sogenannten Kulturgutscheinen können Schulen bzw. einzelne Klassen am Projekt teilnehmen. Im Klassenverbund werden während des Unterrichts Kulturbesuche realisiert, wodurch Kultur hautnah vor Ort erlebt und erfahren werden kann. Die Musikschule Ulm, das Museum Ulm, das Haus der Stadtgeschichte/Stadtarchiv Ulm, die Stadtbibliothek Ulm, das Stadthaus Ulm und das Theater Ulm öffnen ihre Türen und bieten unter Berücksichtigung der Bildungspläne auf die Altersstufe der Kinder und Jugendlichen abgestimmte Programme. So können mögliche Schwellen abgebaut werden und potenziell alle Schülerinnen und Schüler Ulms erhalten die Chance, das reiche, vielfältige und spannende Kulturangebot der Stadt Ulm in der Gruppe wahrzunehmen.

Den aktuellen Flyer zum Projekt mit weiterführenden Informationen zum Programmangebot der Kultureinrichtungen im Schuljahr 2021/2022 finden Sie hier:

Flyer Kulturlöwen und -löwinnen Schuljahr 21/22 (1,51 MB, pdf)

Seit diesem Schuljahr besteht für die Schulen auch erstmalig die Möglichkeit, sich anstelle eines analogen Kulturbesuchs für die digitale Variante zu entscheiden. Diese besteht aus einem kurzen Film der Kultureinrichtung sowie einer eigens dafür entwickelten interaktiven digitalen Vermittlungseinheit:

Digitales Angebot Flyer Kulturlöwen und -loewinnen Schuljahr 2021/2022 (2,77 MB, pdf)

Projekt Kultur auf der Spur
Das im Schuljahr 2016/2017 initiierte Projekt "Der Kultur auf der Spur" ist ein spielerisches Angebot für Grundschulkinder, das von Ulmer Kultureinrichtungen und Schulen durchgeführt wird. Die Kinder werden innerhalb eines Schuljahres in verschiedenen Phasen an unterschiedliche kulturelle Orte in Ulm geführt. 2019/2020 werden Gruppen à 15 Kinder pro Schule das Donauschwäbische Zentralmuseum, die Musikschule Ulm, das Stadthaus Ulm, das Ulmer Museum, die Stadtbibliothek und das Museum Brot und Kunst besuchen. Die Albrecht-Berblinger-Grundschule, die Martin-Schaffner-Grundschule, die Spitalhof Gemeinschaftsschule Ulm, und die Eduard-Mörike-Grund- u. Werkschule nehmen teil.

Spannende Angebote, die zum Entdecken und Ausprobieren einladen, erwarten die kleinen Künstlerinnen und Künstler. Durch den Kontakt zu kulturellen Themen sowie die Besuche in den Kultureinrichtungen werden bei den Kindern nicht nur Hemmschwellen oder Berührungsängste abgebaut, sondern auch Interesse und Neugier an Geschichte, Musik und Kunst geweckt.
Koordiniert wird das Projekt von der Kulturabteilung und dem Bildungsbüro der Stadt Ulm.

Weiteres
Neben den oben beschriebenen Projekten existiert in der Stadt Ulm eine Vielzahl an weiteren Projekten, die sämtliche Bereiche der Kulturvermittlung abdecken und sich an verschiedenste Zielgruppen wenden.

Informationen über die Angebote der städtischen Kultureinrichtungen finden Sie beispielsweise auf den Internetseiten der Häuser selbst, auf die Sie unter folgendem Link zugreifen können: Städtische Kultureinrichtungen

Einen Einblick über die Arbeit des Bildungsnetzwerks Ulm/Neu-Ulm, welches als ein Serviceangebot zum Ausbau von Kooperationen zur Unterrichtsgestaltung, im AG-Bereich oder im Ganztag geschaffen wurde, finden Sie hier. Das Programm soll die Vielfalt außerschulischer Bildungs- und Kulturangebote für Kindertageseinrichtungen, Schulen, Jugendarbeit und Familien transparent machen und die Kommunikation zwischen Anbietenden und Nutzenden vereinfachen. Darüber hinaus werden Informationen rund um das Thema Kooperationen, Arbeitshilfen sowie viele nützliche Tipps, zum Beispiel zu Finanzierungsmöglichkeiten, bereitgestellt.

Die Arbeit des Kulturagenten der Stadt Ulm baut auf den Erfahrungen des bundesweiten Programms 'Kulturagenten für kreative Schulen' in Baden-Württemberg von 2011 bis 2019 auf. Seit Anfang 2020 ist Karl Philipp Engelland Kulturagent der Stadt Ulm. Ziel ist die Verankerung von Kunst und Kultur als fester Bestandteil des Alltags von möglichst vielen Ulmer Schülerinnen und Schülern – den künftigen Akteurinnen und Akteuren einer kulturinteressierten Öffentlichkeit. Darüber hinaus gilt es, die Wirkungsmacht der Ulmer Bildungslandschaft in den öffentlichen Raum von Wohnquartieren durch aktive Teilhabe an Projekten vor Ort auszuweiten.