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Stürmt die Burg 2021

Ein Rückblick auf 5 Wochen Kultur

Pop up Space 2021

© Kulturabteilung Ulm

Vom 30. Juli bis 29. August hieß es im vierten Jahr in Folge „Stürmt die Burg“!
Auch im zweiten Pandemiesommer stand die Wilhelmsburg im Zeichen von #kulturerhalten und bot Kulturschaffenden eine langersehnte Bühne und Räumlichkeiten zur Darbietung von Musik, Literatur, Theater, Kunst und Familienprogramm.

An insgesamt 24 Veranstaltungstagen brachten zahlreiche Künstler*innen rund 70 verschiedene Programmpunkte auf die Wilhelmsburg. Dabei stand in diesem Jahr nicht nur das abwechslungsreiche Bühnenprogramm im Fokus, sondern auch die Innenräume der Wilhelmsburg wurden vielfältig bespielt!
Während des gesamten Veranstaltungszeitraums konnten die Besucher*innen sechs verschiedene Ausstellungen und Installationen entdecken, bei 8 Familienführungen des Förderkreis Bundesfestung Ulm e.V. lernten Kinder und ihre Eltern und Großeltern die Burg kennen und bei der Uniorchester-Klangperformance „Shredded Beethoven“ sowie bei Yoga über den Dächern Ulms genossen die Teilnehmenden auf dem Kehlturmdach einen fantastischen Ausblick auf die Ulmer Innenstadt. Beim Etappentheater „Dark Village“ der adk ulm tauchten die Besucher*innen in den Wilhelmsburg-Kasematten in Räume der Gegenwart ein und bei der weißwaschen-Performance im Innenhof wurde die Vergangenheit der Wilhelmsburg als Zwangsarbeiterinnen-Lager reflektiert.

Am Bühnenprogramm beteiligten sich mehr Akteure als je zuvor, insbesondere die Gastspiele der Literaturwoche Donau, des ulmer zelts, der popbastion.ulm, des Donaubüros Ulm/Neu-Ulm, von Bassportation und BandsGegenRechts zeigten eindrücklich den Zusammenhalt der Ulmer Kulturszene nach schwierigen Pandemie-Monaten. Viele tausend Zuschauer*innen fanden bislang ihren Weg zu „Stürmt die Burg“ und zeigten, dass auch sie nach langer Pause endlich wieder Kultur vor Ort erleben möchten.

Die positive und zahlreiche Resonanz auf die im Frühjahr von der Kulturabteilung der Stadt Ulm initiierte Open-Stage-Ausschreibung veranschaulichte eindrücklich den Wunsch der Kulturakteure, auf die Bühne zurückzukehren und Kunst und Kultur wieder erlebbar zu machen. Die Mitglieder des Arbeitskreis Kultur gestalteten an einigen Abenden das Bühnenprogramm und boten so einen tollen Einblick in das breit gefächerte Ulmer Kulturangebot.

Das gastronomische Angebot wurde von der Burgbar No. XII realisiert und auch in diesem Jahr brachte der kostenlose Wilhelmsbus wieder alle Besucher*innen vom Hans-und-Sophie-Scholl-Platz in der Neuen Mitte auf die Burg.

Der Pop up Space ist eine Initiative der Kulturabteilung der Stadt Ulm und wurde 2021 von Gold Ochsen gefördert.

Weitere Informationen zur Wilhelmsburg finden Sie unter www.die-wilhelmsburg.de