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Der Zensus 2022 in Ulm

Ein Spatz trägt Halme zu einer Aufzählungsliste zusammen

Im Sommer 2022 findet deutschlandweit eine Volkszählung, der Zensus, statt. In diesem Rahmen befragt die Stadt Ulm zwischen Mai und Juli rund 12.000 Menschen. Die Antworten helfen zu planen, wo es mehr Wohnungen, Schulen, Studienplätze usw. braucht. Sie sind auch wichtig für die Geldmittel, die Ulm von Bund und Land erhält.

Bei der Haushaltsbefragung werden rund zehn Prozent aller Ulmer Haushalte befragt. Sie wurden in einer Stichprobe zufällig ausgewählt.

Zusätzlich werden im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung alle privaten Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen oder Gebäuden mit Wohnraum befragt.

Die Stadtverwaltung Ulm sorgt für ein gutes Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt. Dazu muss sie wissen, wie viele Menschen in der Stadt und in den Ortsteilen leben. Nur dann kann sie für Kindergärten, Schulen, Seniorenheime, Sportanlagen und vieles andere mehr in der richtigen Größe sorgen. Dazu kommt: Nur aufgrund einer korrekten Einwohnerzahl erhält die Stadt von Bund und Land Geld für die Erfüllung ihrer Aufgaben.

Alle zehn Jahre wird deshalb überprüft, ob die fortgeschriebenen Einwohnerzahlen noch richtig sind. Jetzt ist es wieder soweit. Der „Zensus 2022“ findet in den nächsten Wochen statt. Dieser Zensus ist eine Volkszählung, bei der ein Teil der Bevölkerung als Stichprobe gezählt und diese Ergebnisse dann hochgerechnet wird.

Daher ist es ganz besonders wichtig, dass alle, die für diese Stichprobe ausgewählt worden sind, mitmachen: In den nächsten Tagen erhalten Sie Post, mit der sich eine Erhebungsbeauftragte oder ein Erhebungsbeauftragter für ein kurzes Gespräch ankündigt. In diesem Gespräch werden einfache Daten erhoben: Vorname und Nachname, Geschlecht, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Familienstand und Wohnstatus (Hauptwohnsitz oder Nebenwohnsitz). Für die allermeisten ist die Befragung damit erledigt. Einige von Ihnen erhalten darüber hinaus aber noch persönliche Zugangsdaten für einen Online-Fragebogen übergeben, mit dem weitere Fragen unter anderem zur Bildung und Erwerbstätigkeit sowie zum Beruf beantwortet werden sollen.

Ich danke allen schon jetzt sehr herzlich fürs Mitmachen und Ihre Mitwirkung!
Ebenso danke ich allen ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten für ihren Einsatz. Ehrenamtliches Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Das weiß ich sehr zu schätzen.

Die Erhebung wird durch die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder gemeinsam durchgeführt. Sie ist in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union alle zehn Jahre vorgeschrieben. Aufgrund der Corona‐Pandemie wurde der zunächst für 2021 geplante Zensus in das Jahr 2022 verschoben.

Vor Ort koordinieren die Bürgerdienste der Stadt Ulm die Befragungen.