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Ulmer Energieförderprogramm

Frau, welche eine Heizung bedient

© krefografie, www.stock.adobe.com

Die Förderrichtlinie der Stadt Ulm wurde im Jahr 1991 ins Leben gerufen und hatte zu diesem Zeitpunkt eine Vorreiterrolle zur Förderung von Energiesparmaßnahmen an Gebäuden, bei der rationellen Energieanwendung und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Das städtische Förderprogramm ist damit seit nunmehr 25 Jahren ein wirkungsvoller Baustein der städtischen Klimaschutzstrategie.

Die Schwerpunkte liegen mittlerweile auf folgenden drei Bereichen:

  • Passivhäuser und Netto-Nullenergiehäuser, letztere werden im Ein- und Zweifamilienhaus bis maximal 10.000 € gefördert
  • Innovative Technologien im Bereich Kraft-Wärme-Kopplung und der Wärmeversorgung aus dem Rücklauf von Fernwärme (Low-Ex-Anschluss)
  • Innovative Technologie der Solarbranche: gebäudeintegrierte Photovoltaik

Eine weitere sinnvolle, aber deutlich leichter umzusetzende Maßnahme ist der Heizölkesseltausch.

Standen zu Beginn der 1990er Jahre Solarenergie und Gebäudedämmung im Vordergrund, so wurden im Laufe der Zeit Anpassungen erforderlich. Gründe dafür lagen einerseits darin, dass die Bundesprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sich in der Öffentlichkeit durchgesetzt und eine Breitenförderung angestoßen haben und andererseits durch die Einstellung der Photovoltaikförderung zum 31.12.2010 das Förderprogramm entlastet wurde. Das städtische Förderprogramm kann sich damit aus der Breitenförderung weiter zurückziehen und eine neue Vorreiterrolle einnehmen, indem es Technologien und zukunftsträchtige Bauweisen fördert, die durch andere Programme bisher nicht in ausreichendem Maße gefördert werden. Diesen Innovationen gilt es mit Hilfe der Richtlinie zur Markteinführung zu verhelfen.

Nach wie vor steht das Förderprogramm in engem Zusammenhang mit den oben genannten Bundesprogrammen und fördert Programme zur rationellen Energieanwendung zu den zuletzt gültigen Förderbedingungen, wenn sie durch die BAFA oder KfW beendet werden bzw. keine Mittel abgegeben werden können. Dieses dient der Qualitätssicherung und Professionalisierung neuer Entwicklungen.

Die Stadt Ulm fördert aktiv den Tausch alter Heizölkessel gegen modernere und effizientere Heizungssysteme oder einen Fernwärmeanschluss. Diese Förderung richtet sich an funktionstüchtige Altanlagen im Alter von 20 - 30 Jahren, die nicht der Austauschpflicht unterliegen und ist finanziell gestaffelt:

  • 1000 € – für einen modernen Gaskessel mit Brennwerttechnik, eine Biomasseheizung, einen Fernwärmeanschluss oder eine KWK-Anlage
  • Bis 2000 € – für eine Heizanlage mit solarer Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung.

Nebenstehend finden Sie unter Downloads die benötigten Unterlagen.

Die Stadtwerke Ulm (SWU) sowie die Fernwärme Ulm GmbH (FUG) beteiligen sich an der Förderung mit eigenen Zuschussmodellen.

Um sich in der Vielzahl von Förderungen zurecht zu finden, die auf Landes- und Bundesebene angeboten werden, bietet sich die Nutzung einer Förderdatenbank an: Energieförderung des BINE Informationsdienstes, der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, oder direkt auf der Seite der Fördermittelgeber, dem Bundesamtsfür Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder der Kreditanstaltfür Wiederaufbau (KfW) oder der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, der L-Bank.