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Weihnachts- und Neujahrsgrüße des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Gunter Czisch

Liebe Ulmerinnen und Ulmer, liebe Freunde der Stadt Ulm. Wo steht Ulm? In welchen Feldern sind uns in der Vergangenheit Fortschritte gelungen? Zum anstehenden Jahreswechsel möchte ich Ihnen hierzu ein paar Gedanken mitgeben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und ihrer Gesellschaften sind tagtäglich für Ulm im Einsatz. Als Bürger begegnen Sie dieser Arbeit etwa dann, wenn Sie Ihren Ausweis verlängern, wenn die Mülltonne geleert oder die Straßenlaterne repariert wird. Parallel zum alltäglichen Service arbeiten wir stetig an der Zukunftsfähigkeit Ulms.

Drei Beispiele:

  • Dieses Jahr haben wir weitere Wohngebiete an die Fernwärme angeschlossen. Um dieses Netz für die klimaneutrale Energieversorgung auszubauen, investieren wir jährlich 15 Millionen Euro.
  • Im Öffentlichen Nahverkehr setzen wir immer mehr E-Mobilität ein. Nächstes Jahr werden 14 weitere Elektrobusse in der Stadt unterwegs sein.
  • Und dank unserer Wohnungsbau-Gesellschaft, Genossenschaften und Investoren sind 800 neue Wohnungen entstanden.

Diese Beispiele zeigen, wie wir vor Ort die Zukunft unserer Stadt ganz konkret gestalten. Mir als Oberbürgermeister war es immer wichtig, Ulm als Standort für moderne Technologien weiter auszubauen. Denn die Wissenschaft und Wirtschaft sind der Motor für den Wohlstand.

Dass die lokale Wissenschaft und Wirtschaft zentral für den Wohlstand sind, ergibt sich unter anderem aus der Gewerbesteuer der Unternehmen. Sie ist entscheidend für die Finanzen unserer Stadt. Es gilt, dieses Geld klug einzusetzen. Ja, wir investieren. In manchen Bereichen, wie bei Brücken und Kindergärten, ist das offensichtlich und unablässig. Andererseits müssen der Staat und die Kommune darauf achten, dass alle Lasten auch für die nächsten Jahre, Jahrzehnte und Generationen tragbar bleiben. Letztendlich wird alles vom Steuerzahler bezahlt. Das gehört mitgedacht, wenn wir nachhaltig und zukunftsorientiert handeln möchten.

Als höchstes politisches Gremium ist der Gemeinderat für die Zukunft unserer Stadt aktiv. Die Stadträtinnen und Stadträte halten das Zepter in der Hand, wenn es darum geht, zu entscheiden, was wir wie verwirklichen. Mitte nächsten Jahres, im Juni, können Sie als Bürgerinnen und Bürger den Gemeinderat neu wählen. Nutzen Sie die Möglichkeit, mitzubestimmen, wer sie vertritt! Ihre Stimme ist die Basis unserer repräsentativen Demokratie, und es ist garantiert, dass die Stimme jedes Einzelnen gleich viel zählt.

Ja, jeder Einzelne kann die Zukunft Ulms mitgestalten, und die Breite der Bürgerschaft macht das jeden Tag auf engagierte Weise – im Beruf und im Ehrenamt, in Vereinen und Verbänden, in der Nachbarschaft und in der Familie, im Großen wie im Kleinen. Was wir heute tun, bestimmt maßgeblich mit, wie unsere Gesellschaft in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren aussieht.

Das Ergebnis der Stichwahl am 17. Dezember bedeutet, dass meine Amtszeit als Oberbürgermeister am 29. Februar 2024 endet. Ich habe der Stadt Ulm sehr gerne und mit ganzer Kraft gedient und hoffe, dass dieses Amtsverständnis für Sie auch so erlebbar war. Ich blicke mit Dankbarkeit und auch mit Zufriedenheit auf die vergangenen Jahre zurück. Vieles ist gelungen, wichtige Weichen wurden gestellt. Ulm ist in einer guten Ausgangsposition, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Meinem Amtsnachfolger Martin Ansbacher wünsche ich alles Gute für die anstehenden Aufgaben und stets eine glückliche Hand zum Wohl unserer Stadt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Weihnachtsfest sowie Glück und Gesundheit im Jahr 2024.

Gunter Czisch
Oberbürgermeister