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Grundstückspolitik der Stadt Ulm
Langfristige Grundstückspolitik
Der Grundbesitz der Stadt Ulm umfasst rd. 44.000.000 Quadratmeter – alles dreht sich bei unserer täglichen Arbeit um diesen großen Grundbesitz, der sich seit vielen Generationen langsam, aber stetig, vermehrt hat. Die Stadt Ulm betreibt seit rund 110 Jahren eine systematische Bodenpolitik, indem sie Flächen für künftige bauliche Entwicklungen auf Vorrat aufkauft und ganz gezielt zur Aufgabenerfüllung der Stadt Ulm einsetzt bzw. wieder veräußert.
Hauptaufgaben sind dabei die Bereitstellung von Wohnbaugrundstücken, von Gewerbe- und Industriebaugrundstücken und den für Infrastruktureinrichtungen im weitesten Sinn erforderlichen Flächen, wie z. B. Schulen, Kindergärten, Sportanlagen, Ver- und Entsorgungseinrichtungen.
Grundprinzip dabei ist, dass die Stadt Ulm einen Bebauungsplan für ein künftiges Baugebiet erst dann in das Verfahren bringt, wenn sie auch Eigentümer der betroffenen Flächen ist.
Positive Folge dieser Praxis ist, dass jederzeit Wohnbaugrundstücke zur Verfügung gestellt werden können und im Rahmen der kommunalen Wirtschaftsförderung ansiedlungsinteressierten Betrieben Standortvorschläge und Erweiterungsmöglichkeiten - z. B. im Bereich Kleingärten, Landwirtschaft und Wald - auf stadteigenen Grundstücken unterbreitet werden können.
Doch mit dem Erwerb und dem späteren Verkauf der Flächen ist es nicht getan. Die Verwaltung, d. h. das Flächenmanagement, ist ein vielfältiges Aufgabenspektrum und Sie finden dazu in unserer Abteilung die kompetenten Ansprechpartner.

