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Ulmer Geschichte im Netz - Projekt des Arbeitskreises 'Schule und Archiv'
Geschichte
Der Ulmer Arbeitskreis „Schule und Archiv“ – bestehend aus Kolleginnen und Kollegen verschiedener Ulmer Gymnasien mit wechselnder Besetzung und Mitarbeitern des Stadtarchivs Ulm - hat in den vergangenen 25 Jahren seines Bestehens eine lange Reihe von Veröffentlichungen herausgebracht, in denen entsprechend den Anforderungen der Bildungspläne Quellen der Ulmer Stadtgeschichte für schulische Zwecke aufbereitet worden sind.
Diese Veröffentlichungen sind teilweise mit didaktisch–methodischen Anregungen, teils mit Zusatzmaterialien in Form einer CD–ROM ergänzt worden. Nachdem die Reihe „Ulm in der Reichsstadtzeit“ mit der Lieferung „Kirchliches Leben“ zu einem gewissen Abschluss gekommen ist, stellt sich nun die Frage eines weiteren Vorgehens.
Diese Veröffentlichungen sind teilweise mit didaktisch–methodischen Anregungen, teils mit Zusatzmaterialien in Form einer CD–ROM ergänzt worden. Nachdem die Reihe „Ulm in der Reichsstadtzeit“ mit der Lieferung „Kirchliches Leben“ zu einem gewissen Abschluss gekommen ist, stellt sich nun die Frage eines weiteren Vorgehens.
Neuüberlegungen
Einerseits nimmt die Zahl der potentiellen Benutzer solcher Veröffentlichungen angesichts der verstärkten Verankerung regionaler Bezüge in den Bildungsplänen und der Ausweitung projektbezogenen Arbeitens immer mehr zu (ablesbar u. a. an der verstärkten Nachfrage nach Führungen durchs Stadtarchiv), andererseits stößt die klassische Printform sowohl auf Schüler- als auch auf Lehrerseite auf immer geringeres Interesse (ablesbar z. B. an den Verkaufszahlen der Veröffentlichungen).
Das Projekt: Ulmer Geschichte im Netz
Die Konsequenz, die der Arbeitskreis in Absprache mit den Ulmer Archivpädagogen und mit Unterstützung des Ulmer Stadtarchivs daraus gezogen hat, ist, den klassischen Weg der Veröffentlichung zu verlassen und die Quellen zur Ulmer Stadtgeschichte in Zukunft in digitalisierter Form im Internet den Anwendern zugänglich zu machen. Die Quellen werden dabei teils im Original, teils in bearbeiteter Form mit fachlicher Kommentierung vorgelegt. Diese attraktive, zeitgemäße Form der Veröffentlichung hat nicht nur wegen der ständigen Zugriffs-, sondern auch wegen der erleichterten Bearbeitungsmöglichkeit große Vorteile. Relativ unaufwändig lassen sich zu den Quellen auch Arbeitsaufträge oder didaktische Hinweise anfügen. Die Quellensammlung lässt sich zudem leichter aktualisieren und laufend erweitern.
Aufbau und Nutzung
Nach Aufruf der Homepage lassen sich mit der linken Navigationsspalte die einzelnen Unterkapitel öffnen. Die Quellensammlungen sind in der Art eines Geschichtsbuches angelegt: Ein durchgehender kurzer Text vermittelt den inhaltlichen Gesamtzusammenhang, der Text verweist auf die mit einer Überschrift versehenen Quellen; die Quellen lassen sich mit Hilfe von Adobe als Pdf-Datei öffnen. Bei den Texten, Bildern usw. findet der Benutzer erklärende Hinweise. Die Nutzung für Unterrichtszwecke ist selbstverständlich frei. Weiterführende Links und eine Rückmeldungsmöglichkeit ergänzen die Quellensammlung. Anregungen und Kritik sind selbstverständlich erwünscht. Ein erwünschter Nebeneffekt dieses Projekts ist es, weitere Kolleginnen und Kollegen zur Mitarbeit im Arbeitskreis Schule und Archiv zu gewinnen.

