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Hilfen des Bundes angesichts der Coronakrise

Lastwagen liefern Container an.

Das Bundes-Wirtschaftsministerium plant einen Schutzschirm für die Wirtschaft, der unter anderem Direktzuschüsse für kleine Unternehmen und flexibles Kurzarbeitergeld enthält.

Wenn Unternehmen nicht genug Arbeit für ihre Mitarbeitenden haben, können Sie Kurzarbeit beantragen. Mit dem Kurzarbeitergeld können die daraus folgenden Entgeltausfälle in Teilen ausgeglichen werden. Aktuell kann die Hilfe beantragt werden, wenn bereits zehn Prozent der Belegschaft vom Arbeitsausfall betroffen sind (bisher waren es 30 Prozent). Auch Leiharbeiter sind anspruchsberechtigt.

Anlaufstelle für Ulmer Unternehmen ist die Agentur für Arbeit Ulm.

Allgemeingültige Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.

Die nationale Förderbank KfW bietet Kredite für Unternehmen, Selbst­ständiger oder Frei­berufler, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schief­lage geraten sind.

www.kfw.de

Die Bundesregierung hat einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds mit einem Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Er soll die ökonomischen Auswirkungen der Pandemie auf Unternehmen, deren Bestand für den Standort Deutschland oder den Arbeitsmarkt erhebliche Bedeutung hat, abfedern.

Um Zugang zu den Instrumenten des Wirtschaftsstabilisierungsfonds zu erhalten, spielen folgende Kriterien eine Rolle:
• Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro
• Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro
• Mehr als 249 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

Bürgschaftsbanken:

Neue Maßnahmen der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg (Obergrenze 2,5 Mio.)

Großbürgschaftsprogramm des Bundes:

Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich ganz oder mehrheitlich in privater Hand befinden.

Detaillierte Informationen finden hier

Mieterinnen und Mieter sowie Kleinstunternehmen, die wegen der Ausbreitung des Coronavirus ihre Miete nicht mehr zahlen können, sollen vor Kündigungen geschützt werden. Deswegen wird das Recht der Vermieter, Miet- und Pachtverhältnissen über Räume oder über Grundstücke wegen Zahlungsrückständen zu kündigen, bis 30. Juni 2020 eingeschränkt. Die Einschränkung gilt nur für Fälle, in denen die Rückstände auf den Auswirkungen der SARS-CoV-2-Virus-Pandemie beruhen.

Die Pflicht des Mieters oder Pächters zur fristgerechten Zahlung bleibt aber auch in dieser Zeit bestehen. Zahlungsrückstände aus dem Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 berechtigen nur – für die Dauer von 24 Monaten – nicht zur Kündigung. Erst, wenn der Mieter oder Pächter die Zahlungsrückstände auch nach dem 30. Juni 2022 noch nicht beglichen hat, kann ihm wieder gekündigt werden.

Weitere Infos: www.bundesregierung.de