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Medaille der Stadt Ulm für Liselotte Bertsch und Reinhart Müller

Liselotte Bertsch und Reinhart Müller stehen mit ihren Urkunden im Ulmer Münster

Am Schwörmontag 2025 haben Liselotte Bertsch und Reinhart Müller die Medaille der Stadt Ulm erhalten. Oberbürgermeister Martin Ansbacher überreichte ihnen die Auszeichnung nach seiner Rede im Ulmer Münster.

Liselotte Bertsch hat sich unter anderem als Gründerin der Aktion Wärmestube, beim Aufbau des Freundeskreises Schussenried e.V. und beim Verein TrotzDem für Demenzkranke eingesetzt. Reinhart Müller, Pfarrer im Ruhestand, hat sich unter anderem als Seelsorger in der Pauluskirche, insbesondere als Initiator der Vesperkirche, in der Obdachlosenhilfe und für Jugendlichen sowie ältere Menschen engagiert.

Die Medaille der Stadt Ulm, auch „Bürgermedaille“ genannt, zeichnet Personen aus, die sich um das politische, kulturelle, religiöse, wirtschaftliche, soziale oder gesellschaftliche Leben der Stadt in besonderer Weise verdient gemacht oder durch ihr geistiges oder künstlerisches Werk das Ansehen der Stadt gemehrt haben. Sie wird in der Regel alle zwei Jahre am Schwörmontag verliehen.

Martin Ansbacher überreicht Liselotte Bertsch ihre Urkunde.

Die Urkunde würdigt Liselotte Bertsch als Bürgerin,

„die mit ihrem vielfältigen jahrzehntelangen
herausragenden bürgerschaftlichen Engagement,
u. a. als Gründerin der Aktion Wärmestube im Übernachtungsheim für Wohnungs- und Obdachlose des DRK-Kreisverbands Ulm e.V.,
als Beteiligte beim Aufbau des 'Freundeskreises Schussenried e. V. - Betreutes Wohnen in Familien'
und als Engagierte beim Verein 'TrotzDem - Für ein Leben in Würde trotz Demenz e. V.'
sehr viel Gutes bewirkt hat, die mit ihrer tatkräftigen und selbstlosen Art
für viele Menschen eine stille Heldin und ein Lichtblick im Alltag war.“

Martin Ansbacher überreicht Reinhart Müller seine Urkunde.

Die Urkunde würdigt Reinhart Müller als Bürger,

„der mit seinem vielfältigen jahrzehntelangen bürgerschaftlichen Engagement,
u. a. als Seelsorger in der Pauluskirche, als Initiator der Vesperkirche Ulm,
als langjähriger Vorsitzender und Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der Telefonseelsorge Ulm/Neu-Ulm,
als Gründungsmitglied und jahrzehntelanger stellvertretender Vorsitzender des Flüchtlingsrats Ulm/Neu-Ulm
und als Gründer und langjähriger Vorsitzender
des türkischen Theaters 'Ulüm'
sehr viel Gutes bewirkt hat,
der sich besonders der geistlichen Betreuung, der Unterstützung von Jugendlichen und älteren Menschen sowie der Hilfe für Obdachlose widmete,
der seinen Erfahrungsschatz in die Kommunalpolitik einbrachte,
der mit offenen Augen durch die Welt geht und sieht, wo Hilfe nötig ist
und als einfühlsamer Mensch stets andere Menschen in Sinn- und Lebenskrisen unterstützte,
der mit Herzblut und Verantwortungsbewusstsein in der Jugendhilfe Akzente setzte, indem er sich sehr umsichtig für die Interessen des Oberlin e. V. einsetzte,
dessen Verdienste um unser Gemeinwesen unseren höchsten Respekt verdienen.“