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Birdly und m25 bis auf weiteres geschlossen

Eine Frau fliegt auf dem Fluggerät Birdly

Aufgrund der aktuellen Lage bleibt der Flugsimulator "Birdly" bis auf weiteres geschlossen. Es finden vorerst keine Flüge statt. Auch der Ausstellungsraum m25 bleibt geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Bereits bezahlte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Sobald der Betrieb des Birdlys wiederaufgenommen wird, können die Tickets wie Gutscheine verwendet werden. Dies gilt für Tickets ab dem 20. März 2020 bis zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Betriebs. Wir werden es hier vermelden, wenn der Betrieb wieder aufgenommen wird.


Der High-Tech-Flugsimulator "Birdly" bietet seinen Gästen ein einzigartiges Erlebnis. Gleiten Sie mit ihm über das Ulm des Jahres 1890, lassen Sie Ihre Arme zu Schwingen werden und spüren Sie den Flugwind im Gesicht! Nachdem die faszinierende 3D-Simulation im Sommer 2017 erstmals in Ulm in Betrieb ging, ist sie mittlerweile in den neuen Räumlichkeiten am Münsterplatz 25 stationiert.

In Ulm wird virtuelle Realität auf einzigartige Weise spürbar: Mit dem 3D-Flugsimulator "Birdly" fliegen Sie wie ein Vogel über die Dächer und um den höchsten Kirchturm der Welt. Die Bewegungen Ihrer Arme dienen als Flügelschlagen, die Simulation entführt sie in luftige Höhen, der Flugwind bläst Ihnen sanft ins Gesicht. Birdly ist Teil der "Ulm Stories" - eine Stadtkampagne, die 600 Jahre Geschichte mithilfe digitaler Technik erlebbar macht.

Birdly ist bisher nur an wenigen Orten auf der Welt präsentiert worden. Er offenbart seine Welt, indem man sich quer auf das mannsgroße Gerät legt, die 3D-Brille aufzieht und die Arme zur Seite streckt. Fortan erkennt der Simulator die Bewegungen der Arme als Flügelschlagen eines Vogels. Und so schwebt man durch Auf- und Abschwingen der Arme über den Dächer und zwischen den Häuserschluchten, die auf der 3D-Brille erscheinen: Ein faszinierendes Erlebnis, atemberaubend und meditativ zugleich.

Prototypen von Birdly sind bis dato an einigen wenigen Orten wie New York oder Bangalore (Indien) zu erleben gewesen. Das Neue und Einzigartige am Standort Ulm ist die aufwändig gestaltete Virtual-Reality-Umgebung. Bisher zeigte Birdly eine Simulation von Manhattan, die lediglich auf einem Gittermodell und Fotos basierte. Für die Ulmer Umgebung hingegen wurden Haus um Haus und Stein um Stein eigens programmiert: So entstand ein detailliertes Gefüge aus 2.000 Gebäuden sowie 6.000 weiteren Objekten wie Bäumen und Tieren.

Es handelt sich dabei allerdings nicht um das heutige Ulm, sondern um das historische Ulm im Jahr 1890. Dies war ein ganz entscheidendes Jahr für die Stadt an der Donau, denn damals wurde der Turm des Ulmer Münsters fertiggestellt - der bis heute höchste Kirchturm der Welt. So wird ein Flug mit Birdly zur Zeitreise, die sich durch perfektes Echtzeit-Rendering, dreidimensional-räumlichen Sound und Flugwind sensationell echt anfühlt.

Leider gelten für den Birdly einige Beschränkungen. Er kann benutzt werden...
• ab 7 Jahren
• ab 1,40 Meter Körpergröße
• ab 1,10 Meter Arm-Spannweite
• bis maximal 150 Kilogramm
• Der Flug ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Herzproblemen. Abzuraten ist vom Flug, wenn Sie an Reiseübelkeit, extremer Höhenangst oder Epilepsie leiden.

Entwickelt wurde Birdly von der Schweizer Firma Somniacs. Das Konzept für Ulm hat die Berliner Stiftung Interactive Media Foundation erstellt. Für die technische Umsetzung engagierte sie die Hamburger Digitalagentur Demodern mit einer Programmiererin, die bereits für das bekannte Computerspiel „World of Warcraft“ Welten erschaffen hat. Auch die Geräuschkulisse während des Flugs wurde von Experten gestaltet, den Filmmusik-Spezialisten Wittmann/ Zeitblom.

Für die Stadt Ulm ist Birdly ein Element ihrer digitalen Agenda. Wie die Digitalisierung das Leben und die Stadtgesellschaft verändert, lässt sich oft nur abstrakt beschreiben. Birdly hingegen macht die Potenziale der digitalen Technik lebendig.