Stadt Ulm - EU-Projekt "CLIQ" (2008-2011)

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EU-Projekt "CLIQ" (2008-2011)

Logo des EU-Projekts "CLIQ"

© Europabüro der Stadt Ulm

Welche Rolle spielt eine Stadt bei der Entstehung von Innovationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU)? Welchen Einfluss auf Innovationen hat das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft?

Städte von der Größe Ulms können direkt oder indirekt auf den Innovationsprozess Einfluss nehmen. Im Projekt "CLIQ - Creating Local Innovation through a Quadruple Helix" (2008-2011) wurde die Situation in allen beteiligten Städten und Regionen miteinander verglichen. Gute Beispiele (Best Practices) wurden dann auf andere Städte übertragen.

Die Projektidee zu "CLIQ"ist im Netzwerk Eurotowns entstanden. Übersetzt lautet der Titel: „Schaffung von Innovation auf lokaler Ebene durch die vierfache Helix (Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft)“.

Das Europabüro der Stadt Ulm war einer der 18 Partner aus elf europäischen Ländern. Leadpartner ist die Stadt Jyväskylä, Finnland. Die Projektpartner waren Mitgliedsstädte des Eurotowns-Netzwerkes von der Größe Ulms, zusätzlich Handelskammern, Entwicklungsagenturen, Forschungseinrichtungen und die Regierung von Katalonien.

Die Stadt Ulm beteiligte sich im Rahmen des europäischen Förderprogramms INTERREG IVc an dem Projekt. INTERREG IVc ist ein Programm, das die interregionale Zusammenarbeit aller europäischen Regionen unterstützt. Die Projekte werden gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Damit ist das Programm INTERREG IVc ein Teil der europäischen Strukturpolitik. Diese Politik ist auf wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Gemeinschaft ausgerichtet.

Das Projekt hat in seiner dreijährigen Laufzeit seit Oktober 2008 verschiedene Arbeitsergebnisse vorgelegt. Einen "CLIQ-O-Meter", der dazu geeignet ist, den Grad und die Qualität von Innovation in verschiedenen Einrichtungen im Selbsttest zu ermitteln. Außerdem liegen die "CLIQ-Aktionstipps" vor, die verschiedene Methoden präsentieren, wie in den europäischen Städten und Einrichtungen Innovation an KMU herangetragen werden kann. Diesen beiden Beiträgen ist gemein, dass die Vorschläge jeweils innerhalb der Vierfachen Helix gemacht werden. Eine besondere Rolle kommt dabei der Zivilgesellschaft zu. Sowohl der "CLIQ-O-METER" als auch die "CLIQ-Aktionstipps" stehen in der rechten Spalte als Download zur Verfügung.

Die Leitung des Projekts für die Stadt Ulm hatte die Europakoordinatorin, Dorothea Hemminger.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier  sowie in dem Flyer zum Projekt, der in der rechten Spalte als Download zur Verfügung steht. .

Am Dienstag, den 29. März 2011, fand in Ulm ein ganztägiger internationaler Erfahrungsaustausch von drei – von der EU geförderten – Projekten statt.

Die Europakoordinatorin der Stadt Ulm, Dorothea Hemminger, hatte im Rahmen des Projektes CLIQ zu diesem Erfahrungsaustausch eingeladen. Das CLIQ-Projekt versuchte die Frage zu klären, welchen Einfluss auf Innovationen das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft hat.

Die Einzelheiten und der genaue Ablaufplan können dem Veranstaltungsflyer (siehe rechte Spalte) entnommen werden. Um 18.00 Uhr fand die schon traditionelle Stadthausveranstaltung des unw - dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Europabüro der Stadt Ulm - statt. Als Referenten konnten Dr. H. Werner Utz (Uzin AG), Dr. Dieter Heidtmann (Ev. Akademie Bad Boll) und Dr. Christian Kühne (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr) gewonnen werden.