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5G in Ulm

Wer entscheidet über neue Standorte?

Eine Person bedient ein Smartphone.

Die Stadt Ulm wird von den Mobilfunkunternehmen über deren Pläne zum Netzausbau informiert und kann Einfluss bei der Suche nach neuen Standorten nehmen. Maßgebend dafür, ob eine Funkanlage errichtet werden darf, sind jedoch deutschlandweit geltende Regelungen. Dabei geht es um die vom Bund festgelegten Grenzwerte für elektromagnetische Felder: Für Sendeanlagen oberhalb einer bestimmten Sendeleistung müssen die Netzbetreiber eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur einholen. Eine solche Bescheinigung weist die einzuhaltenden Sicherheitsabstände aus. Die Betreiber des Sendemastes hat sicherzustellen, dass sich keine Unbefugten in diesem Bereich aufhalten. Masten und Antennen ab einer bestimmten Größe müssen außerdem im Vorfeld bauordnungsrechtlich genehmigt werden.

Derzeit sind in Ulm noch keine 5G-Sendemasten in Betrieb. Die Telekommunikationsanbieter planen jedoch, an folgenden Standorten eine 5G-Verbindung anzubieten:

Betreiber
Standort
Status
Telekom
Innenstadt
einsatzbereit, aber noch nicht in Betrieb
Vodafone
Wissenschaftsstadt
geplant
Vodafone
Innenstadt
geplant
Vodafone
Eselsberg geplant
Vodafone  Weststadt geplant
Vodafone
Weststadt geplant
Vodafone
Böfingen (ICEStrecke) geplant
Telefonica
nahezu an allen eigenen Standorten
geplant
Stand: März 2020

Die Stadt Ulm, der Alb-Donau-Kreis und der Landkreis Neu-Ulm haben vom Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eine Förderung von 100.000 Euro erhalten, um ein gemeinsames Grundlagenkonzept zu erarbeiten. Dieses soll darstellen, wie 5G für öffentliche Aufgaben und mit einem spürbaren Mehrwert für die Bevölkerung genutzt werden kann. Konkret wird es Nutzen und Anforderungen im Feuerwehrwesen, Katastrophenschutz und Rettungswesen untersuchen.

Welche Mobilfunkstandorte es derzeit in Ulm gibt, können Sie in der emf-Datenbank nachschauen. Weitere wichtige Infos finden Sie auf unserer Seite Mobilfunk.