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Besuch von Kindertagesstätte und Schule für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Ulm

Kinder, malende

© Robert Kneschke - fotolia.com

Informationen zur Anmeldung in einer Ulmer Kindertagesstätte und zur Platzvergabe stellt das Familienbüro zur Verfügung.

Für alle Kinder, die ohne Deutschkenntnisse aus dem Ausland nach Deutschland kommen, gibt es die internationalen Vorbereitungsklassen VKL. Hier lernen die Kinder zuerst deutsch und werden in den Kernfächern unterrichtet. Das dauert 6 - 12 Monate. Danach wechseln sie in eine Regelklasse. Die Vorbereitungsklassen sind an mehreren Ulmer Schulen eingerichtet. Ältere Jugendliche von 16 bis 20 Jahren gehen in die sogenannten VABO-Klassen (Vorqualifizierung Arbeit und Beruf für Jugendliche ohne Deutschkenntnisse) an beruflichen Schulen.

Unterstützung beim Lernen
Für Grundschulkinder gibt es Hausaufgabenbetreuung und Lernhilfe an der Grundschule selber. Außerdem gibt es Lerngruppen, z.B. beim Arbeitskreis Ausländische Kinder, beim Mädchen- und Frauenladen Sie'ste (nur für Mädchen) und z.T. in den Stadtteilen. Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 gibt es an vielen Schulen Hausaufgabenbetreuung und in den Stadtteilen die kostenlosen offenen Lerntreffs. Die Kosten für professionelle Nachhilfeinstitute können manchmal auf Antrag übernommen werden (Bildungs- und Teilhabepaket). Hier helfen der Sozialdienst, die Schulsozialarbeit und die Lehrkräfte an der Schule.

Das Schulsystem in Deutschland
Alles, was man über den Schulbesuch in Deutschland wissen muss, ist in der Bildungsmappe "Ulm macht Schule" (https://www.ulm.de/leben-in-ulm/bildung-und-arbeit/bildungsbuero/bildungsmappe-ulm-macht-schule) zu finden.