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Marktbericht

Häuser reihen sich auf beiden Seiten einer Straße dicht aneinander.

Der aus tatsächlichen Kaufvorgängen abgeleitete jährliche Marktbericht (auf Basis der Daten aus dem Vorjahr) dient als neutrale Orientierungs- und Entscheidungshilfe und sorgt damit für mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt. Grundlage der im Bericht aufbereiteten Daten ist die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in anonymisierter Form geführte Kaufpreissammlung, in der alle Verkäufe von Grundstücken, Häusern und Eigentumswohnungen gespeichert werden.

Mit der neuen Bezeichnung "Immobilienmarktbericht" erlangt der Bericht Einzug in das Internet und ist in Zukunft ausschließlich online abrufbar (hier auf dieser Seite unter "Downloads").

Im Jahr 2021 ist die Anzahl der Kaufverträge wieder etwas angestiegen. 1.216 Kauffälle wurden registriert (2020: 1.180). Der Umsatz erreichte rd. 664 Millionen Euro (2020: 656 Millionen).

Es gab einen Rückgang an Kaufverträgen in nahezu allen Teilsegmenten. Den größten Abbau verzeichneten die unbebauten Grundstücke, gefolgt vom Bereich der bebauten Grundstücke. Hingegen
konnte bei den Wohnungs- und Teileigentumsverträgen ein erneuter Anstieg festgestellt werden.

  • unbebaute Grundstücke - 10% (104)
    z. B. Bauplätze - 49% (23)
  • bebaute Objekte - 7 % (319)
    z.B. Reihen-/Doppelhäuser - 26% (95)
  • Kaufverträge bei Wohnungs- und Teileigentum + 10% (793)
    z.B. Neubauwohnungen - 4% (182)

Für die Ermittlung der Bodenrichtwerte zum Stichtag 01. Januar 2022 wurden Verkäufe aus den Jahren 2021 herangezogen.

Die Richtwerte im Bereich Wohnbauflächen und gemischte Bauflächen sowie in der Innenstadt und der Geschäftslage wurden nahezu alle angehoben.

  • Im Bereich I + II (siehe S. 3, bzw. S. 16) tendieren die Bodenrichtwerte im Mittel zw. 10 % - 15 % nach oben.

Zum Stichtag 01.01.2022 wurden in vielen Bodenrichtwertzonen deckungsgleiche Werte eingeführt (in Abhängigkeit zur Anzahl der zulässigen Vollgeschosse). Des Weiteren wurden auch teilweise Bodenrichtwertzonen verschmolzen.

Im Bereich der Gewerbe- und Sonderbauflächen ist in den überwiegenden Bereichen ebenfalls eine Tendenz nach oben zu verzeichnen.

Die Bodenrichtwerte für landwirtschaftliche Gebiete sowie Gartenflächen zeigen ebenfalls eine Veränderung nach oben.

Der Marktbericht (früher: Grundstücksmarktbericht; neu: Immobilienmarktbericht) erscheint jedes Jahr in neuer Auflage. Er wird vom städtischen "Gutachterausschuss für Grundstückswertermittlung" veröffentlicht. Dessen Aufgabe ist es, für Transparenz auf dem Grundstücksmarkt zu sorgen. Dafür veröffentlicht er neben den Bodenrichtwerten weitere Daten, die notwendig sind, um den Wert eines Grundstückes zu ermitteln. Als Grundlage dienen alle notariell beurkundeten Kaufverträge innerhalb des Stadtkreises Ulm. Sie werden in der Kaufpreissammlung erfasst und ausgewertet

Inhalt des Marktberichts

  • der Standort Ulm
  • der Gutachterausschuss und seine Geschäftsstelle
  • Grundstücksmarkt
  • wertrelevante Daten für bebaute Grundstücke
  • wertrelevante Daten für Wohnungs- und Teileigentum
  • wertrelevante Daten für unbebaute Grundstücke
  • Bodenrichtwerte
  • Anwendungsbeispiele
  • Gebührensatzung

Der Grundstücksmarktbericht - bis einschließlich 2019 -  kostet je 30 Euro bzw. im Set mit der Bodenrichtwertkarte 50 Euro. Sie können bei der Geschäftsstelle (siehe Kontakt) erworben werden.

Der Immobilienmarktbericht - ab 2020 - ist ausschließlich online abrufbar (s. rechts unter Downloads).

Unverbindliche Bodenrichtwertauskünfte sowie allgemeine Auskünfte können Sie telefonisch unter 0731/161-6270 anfordern.

Auf schriftlichen Antrag und gegen Gebühr erstattet der Gutachterausschuss Gutachten über den Verkehrswert für bebaute und unbebaute Grundstücke, Eigentumswohnungen sowie Rechten an Grundstücken.