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Gewalt an Frauen

Auswegpostkarte

© Frauenbüro Stadt Ulm

Gewalt hat viele Gesichter. Gewalt gegen Frauen passiert ständig und überall. Obwohl jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt erfährt, suchen nur 20 Prozent Unterstützung.

Hier in Ulm gibt es ein gut ausgebautes Netzwerk von Hilfsangeboten und Hilfeeinrichtungen, die Sie bei Gewalterfahrungen kompetent begleiten und beraten können.

 

In Deutschland erlebt jede 7. Frau nach ihrem 17. Lebensjahr sexuelle Gewalt. Die Beratungsstelle von Frauen helfen Frauen bietet betroffenen Frauen Beratung, Begleitung und Informationen zum Thema häusliche und sexuelle Gewalt, Belästigung am Arbeitsplatz, Stalking, Missbrauch in der Kindheit, Zwangsheirat, u.a.. Die Mitarbeiterinnen unterstützen die Hilfesuchenden dabei, sich aus einer gewaltgeprägten Lebenssituation zu lösen, Gewalterfahrungen zu verarbeiten und ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben zu führen. Der Verein ist Träger des Frauenhauses und der Beratungsstelle. Beide bieten anonymen Schutz, Hilfe und Beratung bei häuslicher Gewalt, sexueller Gewalt und bei Bedrohung.

Frauen helfen Frauen e.V. - Frauenberatungsstelle
Olgastraße143, 89073 Ulm
Telefon: 0731 - 61 99 06
info@fhf-ulm.de, www.fhf-ulm.de

Das Frauenhaus steht Frauen ab 18 Jahren aller Nationalitäten - mit und ohne Kinder - offen, die von akuter oder drohender häuslicher Gewalt betroffen sind. Im Frauenhaus finden Frauen für sich und ihre Kinder eine vorübergehende und anonyme Wohnmöglichkeit, ein neues, sicheres Zuhause. Sie erhalten Unterstützung, Beratung und Begleitung, um Abstand zu der erlebten Gewalt zu gewinnen und eine neue Zukunft zu planen.

Frauen helfen Frauen e.V. - Frauenhaus
Olgastraße 143, 89073 Ulm
Telefon: 0731 - 61 99 06
info@fhf-ulm.de
www.fhf-ulm.de

Sexuelle Gewalt ist eine schwerwiegende körperliche und seelische Verletzung. Egal, ob Sie Anzeige erstatten möchten oder nicht: Sie sollten sich schnellstmöglich medizinisch untersuchen lassen, auch wenn Sie keine sichtbaren Verletzungen haben. Bitte zögern Sie nicht zu lange - bestimmte Spuren können nur wenige Stunden nach der Tat nachgewiesen werden.
In der Frauenklinik Ulm können Sie rund-um-die- Uhr durch eine kostenlose, anonyme und vertrauliche Untersuchung auch mögliche Beweismittel der Tat sichern lassen. Die gesicherten Spuren können zwei Jahre lang an der Uni-Klinik aufbewahrt werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Anzeige erstatten möchten oder sich momentan dazu nicht in der Lage fühlen, können sie somit auch später noch auf die gesicherten Beweismittel zugreifen. Auch für mögliche Opferentschädigungsansprüche können gesicherte Spuren hilfreich sein.

Universitätsfrauenklinik Ulm
Prittwitzstraße 43, 89075 Ulm
Telefon: 0731 - 500 58 688

Der „Runde Tisch Häusliche Gewalt“ ist ein Zusammenschluss von Fachkräften aus Ämtern, Behörden, Beratungsstellen sowie von MultiplikatorInnen, die dem Thema Häusliche Gewalt in ihrem Arbeitsalltag begegnen. Ziel ist es, durch gegenseitige Information, Austausch und Zusammenarbeit den Schutz vor häuslicher Gewalt in Ulm zu verbessern und mit den Fachkräften und AkteurInnen wirkungsvollere Strategien zur Bekämpfung der häuslichen Gewalt vor Ort zu entwickeln. Neben der direkten Vernetzung gehört dazu auch, wichtige Informationen zum Thema Häusliche Gewalt und Hilfsangebote möglichst vielen Menschen bekannt und zugänglich zu machen.
Unsere Ziele:

  • Opfern schneller und effizienter zu helfen
  • Frauen und Kindern, die bisher noch keinen Zugang zum Hilfesystem hatten, diesen zu öffnen
  • Verzahnung der Maßnahmen zum Schutz gegen häusliche Gewalt und Entwicklung von Interventionsketten
  • die Gesellschaft aufzuklären und zu sensiblisieren
  • Angebote für Opfer und Täter weiterzuentwickeln

Der Runde Tisch hat eine Informationsreihe "Ihr Recht bei Häuslicher Gewalt" erstellt. Die Texte sind auch auf Türkisch und Russisch erhältlich. Sie finden die Texte als PDFs auf dieser Seite.

Weitere Informationen zur Arbeit des Runden Tisches können Sie über das Frauenbüro erhalten.

Sexuelle Belästigung ist eine häufige Erscheinungsform der Gewalt gegen Frauen. Sie reicht von weniger schwerwiegenden Formen wie Anstarren, anzügliche Bemerkungen oder Belästigungen per Telefon oder  Internet über unerwünschte sexualisierte Berührungen, sexuelle Bedrängnis bis hin zu sexualisierten körperlichen Übergriffen.
Aufklärung ist hier besonders wichtig, denn Betroffene können sich rechtlich zur Wehr setzen.

Die Broschüre zeigt Handlungsmöglichkeiten für Opfer aber auch für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen auf.

Bitte beachten Sie: Der rechtiche Teil der Broschüre ist veraltet. Informieren Sie sich bitte anderweitig. Die Handlungsempfehlung behalten nach wie vor Gültigkeit.