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Tiergesundheit / Tierseuchenbekämpfung

Eine Katze.

© www.ulm.de

Tierseuchen sind Krankheiten oder Infektionen mit Krankheitserregern, die bei Tieren auftreten und auf Tiere oder Menschen übertragen werden können. Das Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) ist in Deutschland die Grundlage für die staatliche Bekämpfung von Tierseuchen. Eine wichtige Aufgabe des Veterinäramtes ist die Bekämpfung von Tierseuchen, denn sie bedrohen nicht nur die Gesundheit und das Leben der Tiere. Gerade die vom Tier auf den Menschen übertragbaren Krankheiten (sogenannte Zoonosen) gilt es zu bekämpfen. Hierzu zählen unter anderem die Tuberkulose des Rindes oder auch die Tollwut. Neben den anzeigepflichtigen Tierseuchen gibt es meldepflichtige Tierkrankheiten. Meldepflichte Tierkrankheiten werden nicht mit staatlichen Maßnahmen bekämpft. Über sie muss jedoch ein ständiger Überblick vorhanden sein. Um eine Verschleppung der Tierseuchen zu verhindern, werden beispielsweise Viehtransporte ins Ausland amtstierärztlich überwacht. Auch der inländische Viehverkehr, Viehhandlungen, Veranstaltungen mit Tieren und Tiere in den landwirtschaftlichen Betrieben werden regelmäßig und stichprobenweise überprüft. Ebenso zählt die sichere und geregelte Beseitigung von tierischen Nebenprodukten (z. B. Kadaver, Schlacht- und Speiseabfälle etc.) zur vorbeugenden Tierseuchenbekämpfung.
Sollten Sie mit Ihrem Haustier auf Reisen gehen, informieren Sie sich bitte vorher über die Einreisebestimmungen des Urlaubslandes. Innerhalb der Europäischen Union ist der blaue Heimtierausweis notwendig.