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Integreat App: Mehrsprachige Infos

Die Grafik zeigt das Münster und einen Spatz als zeichnerische Darstellung und den Schriftzug "Ulm for Beginners".

Ab sofort ist die „Integreat App“ in Ulm verfügbar. Die kostenlose App bietet mehrsprachige Informationen für Neuzugewanderte und erleichtert den Start in den Alltag. Ob Arbeit, Wohnen, Gesundheit oder Bildung – die App bietet alle wichtigen Informationen zentral, verständlich und auch offline nutzbar. Die Informationen wurden gemeinsam mit städtischen Stellen, lokalen Partnern und Ehrenamtlichen erstellt und werden regelmäßig aktualisiert.

Der Oberbürgermeister und zwei Mitarbeiterinnen halten ein Plakat mit der englischen Aufschrift "Ulm for Beginners".

Martin Ansbacher mit dem Projektteam Viviane Nolte (links) und Christina Scheel.

Zum Start der App macht eine Plakat- und Onlinekampagne im Stadtgebiet auf das Angebot aufmerksam. Über einen QR-Code gelangt man direkt zum Download.
„Gute Informationen sind eine zentrale Voraussetzung für gelingende Teilhabe. Mit der Integreat App macht Ulm einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen, zugänglichen Stadtverwaltung, die Informationen einfach, verständlich und mehrsprachig dort bereitstellt, wo sie gebraucht werden“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.

Nadia, ehrenamtlich in der lokalen Integreat-Arbeitsgruppe engagiert und selbst nach Deutschland zugewandert, sagt: „Als ich nach Deutschland gekommen bin, hätte mir so eine App sehr geholfen. Viele Informationen musste ich mir mühsam zusammensuchen. Mit Integreat geht das viel einfacher.“

Kornelia Zorembski, Jugendmigrationsberaterin und Geschäftsführerin des Arbeitskreis Migration, sagt: „Viele Ratsuchende wissen am Anfang nicht, was sie zu tun haben und an wen sie sich wenden sollen. Die Integreat App hilft dabei – neben der Beratung vor Ort – Informationen eigenständig und schnell zu finden. Das stärkt die Selbstständigkeit der Menschen.“

„Die App hilft uns dabei, Informationen zentral, aktuell und in mehreren Sprachen bereitzustellen. So erreichen wir Menschen schneller und gezielter“, sagt Viviane Nolte, Projektkoordinatorin des Projekts „Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige“ der Stadt Ulm.

Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige in Ulm“ im Sachgebiet Chancengerechtigkeit und Vielfalt.

Die App, die bundesweit in mehr als 100 Kommunen genutzt wird, wird von der von der „Tür an Tür Digitalfabrik gGmbH“ entwickelt und betrieben.

Weitere Informationen: Zehn erste Schritte in Ulm