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Neubau Bürgerdienste

Neubau Bürgerdienste

Bürgernähe, Servicequalität, Mitarbeiterfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit hat sich die Stadt Ulm mit dem Bau eines modernen, neuen Dienstleistungszentrums in unmittelbarer Nähe zum Ulmer Bahnhof zum Ziel gesetzt. Im Jahr 2013 wurde dazu ein Realisierungswettwerb für den Neubau eines Verwaltungszentrums ausgelobt. Sieger des Wettbewerbs war das Stuttgarter Büro Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH. Ab Ende Januar 2019 werden in diesem Neubau in der Olgastraße 66 die publikumsintensiven Serviceangebote unter einem Dach vereint sein.

Folgende Sachgebiete sind im Neubau untergebracht:

BD I: Abteilung Sicherheit, Ordnung und Gewerbe mit den Sachgebieten

  • Gewerbe- und Gaststättenrecht
  • Ortspolizeibehörde
  • Kommunaler Ordnungsdienst
  • Fundbüro

BD II: Abteilung Verkehr und Bußgeld mit den Sachgebieten

  • Führerscheinstelle
  • Bußgeldstelle
  • gemeindlicher Vollzugsdienst
  • Geschwindigkeitsüberwachung

BD III: Melde- und Ausweiswesen, Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen, Rentenstelle

BD IV: Statistik und Wahlen

Die Dienste wurden unter Berücksichtigung der Kundenfrequenz optimal angeordnet, das heißt stark frequentierte Sachgebiete befinden sich im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss, Büros mit weniger Publikum in den höheren Stockwerken. Insgesamt werden jährlich 150.000 BesucherInnen im Neubau erwartet.

Der Neubau der Ulmer Bürgerdienste verbindet den Wunsch nach städtebaulicher Integration mit einer angemessenen gestalterischen Eigenständigkeit. Über dem zweigeschossigen Sockel erhebt sich ein fünfgeschossiger Verwaltungsturm, dem seine volumetrische Abschrägung eine schlanke Proportion verleiht. Im Gebäudesockel befinden sich die stark frequentierten Servicebereiche, beide Geschosse werden deshalb über einen zenital belichtetes Atrium und einen offenen Treppenlauf zu einer identitätsstiftenden Hausmitte verknüpft.

Die Balance von Transparenz und Massivität transportiert das Leitbild einer modernen und offenen Verwaltung und verfügt gleichzeitig über die notwendige stadträumliche Kraft in einem heterogenen
Umfeld.