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Zukunftswerkstatt zur EU im Ulmer Rathaus

Gruppenfoto: Die Schüler/innen mit OB Czisch

© Europe Direct Ulm

Am 13.02.2020 fand im Ulmer Rathaus die vom Europe Direct Informationszentrum organisierte und von Eurosoc#Digital durchgeführte EU-Zukunftswerkstatt "#FurureLabEU" statt. Über 50 Schüler/innen der Friedrich-List-Schule Ulm waren zu Gast, um im Rahmen der Zukunftswerkstatt Handlungsvorschläge für einzelne Regionen oder Städte innerhalb der Europäischen Union zu erarbeiten.

Zu Beginn der Veranstaltung gaben das Europe Direct Ulm und Eurosoc#Digital eine kurze Einführung. Dann ging es auch schon los: Die Schüler/innen wurden in zwei Gruppen eingeteilt, um in verschiedenen Räumlichkeiten an den Herausforderungen der Zukunftswerkstatt zu arbeiten. Eingeleitet wurde die Zukunftswerkstatt mit Statistiken und Grafiken, die verschiedene Herausforderungen für Europas Städte und Regionen aufgriffen. Dazu zählten z.B. die Auswirkungen der Digitalisierung, des Klimawandels und des demographischen Wandels. Diese Herausforderungen wurden von den Schüler/innen anhand des zur Verfügung gestellten Materials selbstständig erarbeitet und präsentiert.

Die eigentliche Zukunftswerkstatt startete mit einer Einleitung zum Thema "Stadt und Land in Europa". Danach wurden den Schüler/innen die insgesamt sechs in der Zukunftswerkstatt vertretenen Regionen und Städte zugeteilt. Der Ablauf der Zukunftswerkstatt war in drei Blöcke aufgeteilt: Kritik, Phantasie und Realität. In der ersten Phase machten sich die Gruppen mit ihren Regionen bzw. Städten vertraut und arbeiteten die verschiedenen aktuellen Herausforderungen heraus. Danach wurden den Vorstellungen der Schüler/innen keine Grenzen gesetzt: Sie sollten Lösungsmöglichkeiten zu den einzelnen Problemen ihrer Stadt bzw. Region erarbeiten ohne dabei Kosten und Umsetzbarkeit mit einzubeziehen. Im dritten und letzten Schritt der Zukunftswerkstatt musste ein Realitätscheck durchgeführt werden: Inwiefern sind die Lösungsvorschläge wirklich umsetzbar? Zuletzt wurde im Plenum darüber abgestimmt, welche Region bzw. Stadt für ihre jeweilige Idee eine finanzielle Förderung durch die Europäische Union  bekommen sollte.

Nach einer kurzen Mittagspause wartete noch ein Highlight auf die Schüler/innen: eine Diskussion mit dem Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Gunter Czisch. Die Schüler/innen konnten Fragen zu Europa und der Ulmer Kommunalpolitik stellen. Es kamen spannende Themen zur Sprache, die zuvor bereits in der Zukunftswerkstatt aufgegriffen worden waren. Für die Schüler/innen war es z.B. interessant, welche Ansätze beim Thema Leben und Arbeiten in der Praxis von der Ulmer Kommunalpolitik verfolgt werden.