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Schüler/innen verhandeln über Klima- und Energiepolitik der EU

Eine Gruppe von Schüler/innen sitzt an einem Tisch und tauscht sich über den Gesetzentwurf aus

© Europe Direct Ulm

Im Rahmen des Planspiels "Next Level: Europe" war am 29.01. die Energie- und Klimapolitik der EU Thema. Knapp 30 Schüler/innen des Hans und Sophie Scholl-Gymnasiums waren zu Gast, um einen Einblick in den Gesetzgebungs- prozess der EU zu gewinnen. Sie nahmen die Rollen von Vertreter/innen der Europäischen Kommission, des Ministerates und des Ausschusses der Regionen ein.

Zu Beginn verschaffte das Team des Europe Direct Ulm den Schüler/innen einen Überblick über die Institutionen der EU. In einem Quiz wurde anschließend Grundwissen zum Thema des Planspiels vermittelt. Hierbei standen vor allem die derzeitige Situation der erneuerbaren Energien in Deutschland und der EU sowie die aktuellen Initiativen der EU im Bereich der Klimapolitik im Fokus. Nach dieser Einführung schlüpften die Schüler/innen in ihre Rollen als Vertreter/innen der Europäischen Kommission, des Ministerrates und des Ausschusses der Regionen. Begleitet wurden die Verhandlungen von zwei Schülerinnen, die als Pressevertreter u.a. Interviews mit den Teilnehmenden führten.

Zunächst stellten die Vertreter der Europäischen Kommission ihren Gesetzentwurf zur künftigen Energie- und Klimapolitik der EU vor. Dieser befasste sich mit konkreten Zielen für den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbauch, der Förderung von erneuerbaren Energien und dem Ausbau des Stromnetzes. Nach langen und teils zähen Verhandlungen konnte sich im Ministerrat schlussendlich eine Mehrheit der beteiligten Länder auf eine gemeinsame Position bezüglich des weiteren Vorgehens in der Klima- und Energiepolitik einigen. Polen konnte hierbei eine Sonderregelung aushandeln, die dem Land einen weniger ehrgeizigen Kurs beim Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglicht.