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Online-Veranstaltung "Meine Gesundheit, meine Daten - Corona Apps und Datenschutz in Europa"

© Europe Direct Ulm

Funktioniert die deutsche Corona-App im EU-Ausland? Was wird beim Thema Corona-Apps europäisch geregelt? Welche Rolle spielt dabei der Datenschutz? Diese Fragen waren Thema bei der Online-Veranstaltung „Meine Gesundheit, Meine Daten: Corona Apps und Datenschutz in Europa“ am 16. Juli 2020. Organisiert wurde diese gemeinsam von den Europe Direct Informationszentren Baden-Württembergs in Ulm, Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und der Ostalb. Dank der Aufzeichnung der Veranstaltung können Sie die Online-Diskussion auch im Nachhinein noch verfolgen.

Für fast alle Länder in der Europäischen Union gelten keine Reisewarnungen mehr und auch die Grenzen zu Baden-Württembergs europäischen Nachbarn Frankreich, Österreich und der Schweiz sind wieder geöffnet. Umso wichtiger ist im Falle einer Infektion die Kontaktverfolgung über Grenzen hinweg - dabei können Corona-Apps helfen. In immer mehr Ländern Europas kann man sie schon herunterladen. Auch in Deutschland ist seit Mitte Juni eine App verfügbar. Doch funktioniert diese auf Reisen im EU-Ausland oder wenn wir spontan einen Ausflug auf die andere Seite der Grenze nach Frankreich, Österreich oder in die Schweiz machen wollen? Inwiefern nimmt die EU Einfluss auf die Entwicklung der Apps? Benötigt man für jedes EU-Land eine eigene App oder gibt es europäische Lösungen?

Über diese Fragen diskutierten wir gemeinsam mit unseren Experten. Zu Gast war Thomas Lohninger, Experte für digitale Rechte und Geschäftsführer der netzpolitischen Bürgerrechtsorganisation "epicenter.works". Als zweiten Referent durften wir Thomas Zerdick, Referatsleiter für Technologie und Privatsphäre beim Europäischen Datenschutzbeauftragten, begrüßen. Im Gespräch mit den Referenten entwickelte sich eine angeregte Diskussion über praktische Fragen rund um das Thema Corona-Apps und die Rolle des europäischen Datenschutzes. Deutlich wurde hierbei, dass derzeit bei Aufenthalten im EU-Ausland noch viele praktische Fragen, z.B. hinsichtlich der Verfügbarkeit der Apps, zu beachten sind. Umso wichtiger ist es, dass schon jetzt mit Hochdruck an einer europäischen Lösung gearbeitet wird. Auch hierbei gilt: Datenschutz wird in Europa groß geschrieben.