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Schülerinnen verhandeln über Asylpolitik der EU

Schülerinnen verhandeln im Ausschuss der Regionen

© Europe Direct Ulm

Im Rahmen eines Planspiels stand am 12. Juli die Asyl- und Migrationspolitik im Mittelpunkt. Gut 40 Schülerinnen des Gymnasiums St. Hildegard waren zu Gast, um einen Einblick in den Gesetzgebungsprozess in der Europäischen Union zu gewinnen. Die Teilnehmenden nahmen selbst die Rollen der Europäischen Kommission, des Ministerates und des Ausschusses der Regionen ein.

Zu Beginn verschaffte das Team des Europe Direct Ulm den Schülerinnen einen Überblick über die Institutionen der EU. In einem Quiz wurde anschließend Grundwissen zum Thema Flucht und Migration vermittelt. Nach dieser Einführung schlüpften die Schülerinnen in ihre Rollen als Vertreter/innen der Europäischen Kommission, des Ministerrates und des Ausschusses der Regionen. Begleitet wurden die Verhandlungen von zwei Schülerinnen, welche die Rolle der Pressevertreter einnahmen und während des Planspiels u.a. Interviews mit den Teilnehmenden führten.

Zunächst stellten die Vertreter der Europäischen Kommission ihren Gesetzentwurf zum Thema Asyl und Migration vor. Dieser befasste sich mit der Verteilung von Asylsuchenden, ihrem Zugang zum Arbeitsmarkt und ihrer Unterbringung. Im Laufe des Planspiels versuchten die Schülerinnen unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Rollenprofile ihre Positionen bestmöglich einzubringen und am Ende zu einem mehrheitsfähigen Entschluss zu gelangen. Nach langen und teils zähen Verhandlungen gab der Ausschuss der Regionen schließlich eine Empfehlung an den Ministerrat ab. Im Ministerrat konnte sich schlussendlich eine Mehrheit der beteiligten Länder auf eine gemeinsame Position bezüglich des weiteren Vorgehens in der Migrations- und Asylpolitik einigen.