Stadt Ulm - Schüler/-innen verhandeln über Asylpolitik der EU

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Schüler/-innen verhandeln über Asylpolitik der EU

Schüler/innen verhandeln über die Asylpolitik der EU

© Europe Direct Ulm

Zur Asyl- und Migrationspolitik der Europäischen Union fand am Montag, dem 3. Juni, ein Planspiel im Europe Direct Ulm statt. Zu Gast waren die Schülerinnen und Schüler des Kepler-Gymnasiums, die im Rahmen des Planspiels den Gesetzgebungsprozess in der Europäischen Union nachstellten. Hierbei nahmen die Teilnehmenden die Rollen der Europäischen Kommission, des Ministerates und des Ausschusses der Regionen ein. Im Laufe des Planspiels versuchten die Schüler/innen die Ziele ihrer Rollen durchzusetzen, um den Gesetzgebungsprozess in ihrem Sinne zu gestalten.

Zu Beginn verschaffte das Team des Europe Direct Ulm den Schüler/innen einen Überblick über die Institutionen der EU. In einem Quiz erlangten die Teilnehmenden Grundwissen zum Thema Flucht und Migration. Die Schüler/innen nahmen die Rollen der Europäischen Kommission, des Ministerrates und des Ausschusses der Regionen ein. Begleitet wurden die Verhandlungen von zwei Schülern, welche die Rolle der Pressevertreter einnahmen und während des Planspiels u.a. Interviews mit den Teilnehmenden führten.

Zunächst stellten die Vertreter der Europäischen Kommission ihren Gesetzentwurf zum Thema Asyl und Migration vor. Hierbei ging es um die Verteilung von Asylsuchenden, die Arbeitserlaubnis und die Unterbringung. Im Laufe des Planspiels versuchten die Schüler/innen unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Rollenprofile ihre Positionen durchzusetzen, Kompromisse und Bündnisse einzugehen und am Ende zu einem mehrheitsfähigen Entschluss zu gelangen. Nach langen und teils zähen Verhandlungen gab der Ausschuss der Regionen schließlich eine Empfehlung an den Ministerrat ab. Im Ministerrat konnte sich schlussendlich eine Mehrheit der beteiligten Länder auf ein gemeinsames Vorgehen in der Migrations- und Asylpolitik einigen.