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Planspiel zur Migrations- und Asylpolitik der EU mit dem Hans und Sophie Scholl-Gymnasium

Verhandlungen zwischen Belgien, Frankreich und Polen

© Europe Direct Ulm

Am Montag, den 4. Februar 2019, verhandelten Schüler/innen des Hans und Sophie Scholl-Gymnasiums im Europe Direct über die Migrations- und Asylpolitik der EU. Im Rahmen eines Planspiels schlüpften sie in die Rollen der Europäischen Kommission, des Ministerrats und des Ausschusses der Regionen. Darüber hinaus begleiteten

In der Realität gestaltet sich eine Reform der europäischen Migrations- und Asylpolitik seit Jahren schwierig. Nichtsdestotrotz stellten sich die Schüler/innen engagiert der fiktiven Herausforderung, die europäische Gesetzgebung zu überarbeiten.

Gegenstand des zu verhandelnden Verordnungsentwurfs waren Regelungen über die Verteilung Asylsuchender sowie die Themen Zugang zum Arbeitsmarkt und Unterbringung. Zunächst wurden die Schüler/innen mit dem grundlegenden Gesetzgebungsverfahren der EU sowie mit der derzeit schwierigen Situation hinsichtlich des europäischen Asylrechts vertraut gemacht.

In zwei Spielphasen versuchten die Schüler/innen anschließend, unter den anderen Staaten und Regionen Verbündete zu finden. Sehr kontrovers diskutiert wurde sowohl unter den Mitgliedsstaaten und ihren Regionen als auch im Ministerrat und im Ausschuss der Regionen. Letztendlich einigte sich der Ministerrat auf einen gemeinsamen Standpunkt, welcher der Empfehlung des Ausschusses der Regionen nur begrenzt Rechnung trug.