Stadt Ulm - Knapp 40 Schüler/innen verhandeln über Migrations- und Asylpolitik der EU

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Knapp 40 Schüler/innen verhandeln über Migrations- und Asylpolitik der EU

Schüler/innen bei den Verhandlungen im Ausschuss der Regionen

© Europe Direct Ulm

Am 18. März 2019 waren knapp 40 Schülerinnen und Schüler des Hans und Sophie-Scholl Gymnasiums zu Gast im Europe Direct. Im Rahmen eines Planspiels wurde über eine Reform der Migrations- und Asylpolitik der EU verhandelt.

Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler mit dem grundlegenden Gesetzgebungsverfahren der EU und der aktuellen Situation des europäischen Asylrechts vertraut gemacht. Anschließend übernahmen sie selbst die Rollen von Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission, des Ministerrats sowie des Ausschusses der Regionen. Zusätzlich begleiteten zwei Schülerinnen die Verhandlungen als Pressevertreterinnen und schlossen das Spiel mit einer gemeinsamen Pressekonferenz ab.

Gegenstand des zu verhandelnden Verordnungsentwurfs waren Regelungen über die Verteilung Asylsuchender, deren Zugang zum Arbeitsmarkt sowie deren Unterbringung. Seit Jahren gestaltet sich eine Reform der bestehenden Gesetze schwierig, dennoch stellten sich die Schülerinnen und Schüler engagiert der Herausforderung und versuchten eine gemeinsame politische Position zu finden. Sowohl im Ministerrat als auch im Ausschuss der Regionen wurde kontrovers diskutiert. Einig war man sich im Ausschuss der Regionen und im Ministerrat letztendlich darüber, dass die Unterbringung Asylsuchender national geregelt werden soll.