Stadt Ulm - Planspiel zur Migrations- und Asylpolitik der EU mit dem Gymnasium St. Hildegard

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Planspiel zur Migrations- und Asylpolitik der EU mit dem Gymnasium St. Hildegard

Eine Gruppe Schülerinnen mit Blick auf eine PowerPoint zum Thema des Planspiels

© Europe Direct Ulm

Am Freitag, den 13. Juli 2018, verhandelten Schülerinnen des Gymnasiums St. Hildegard im Europe Direct über die Migrations- und Asylpolitik der EU. Im Rahmen eines Planspiels schlüpften sie in die Rollen der Europäischen Kommission, des Ministerrats und des Ausschusses der Regionen. Darüber hinaus begleiteten drei Schülerinnen als Pressevertreterinnen das Geschehen.

Die europäische Migrations- und Asylpolitik ist seit einiger Zeit wieder in aller Munde. Eine Reform der bestehenden Gesetzeslage auf europäische Ebene gestaltet sich seit Jahren schwierig. Nichtsdestotrotz stellten sich die Schülerinnen engagiert der fiktiven Herausforderung, die europäische Migrations- und Asylpolitik zu reformieren.

Gegenstand des zu verhandelnden Verordnungsentwurfs waren Regelungen über die Verteilung Asylsuchender sowie die Themen Zugang zum Arbeitsmarkt und Unterbringung Asylsuchender. Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler mit dem grundlegenden Gesetzgebungsverfahren der EU sowie mit der derzeit schwierigen Situation hinsichtlich des europäischen Asylrechts vertraut gemacht.

In zwei Spielphasen versuchten die engagierten Schülerinnen anschließend, unter den anderen Staaten und Regionen Verbündete zu finden und so die eigene Position durchzusetzen. Sehr kontrovers diskutiert wurde sowohl unter den Mitgliedsstaaten und ihren Regionen als auch im Ministerrat und im Ausschuss der Regionen. Letztendlich einigte sich der Ministerrat mit einer 2/3-Mehrheit auf einen gemeinsamen Standpunkt, welcher der Empfehlung des Ausschusses der Regionen nur begrenzt Rechnung trug.