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Planspiel zur Südosterweiterung der EU

Einführung in das Planspiel im Rathaus Ulm

© Europe Direct Ulm

Am Dienstag, den 08.05.2017, veranstalteten die Landeszentrale für politische Bildung und "Civic - Institut für internationale Bildung" in Zusammenarbeit mit dem Europe Direct Ulm das Planspiel "Fokus Balkan" im Ulmer Rathaus. Die Schülerinnen einer 10. Klasse des St. Hildegard Gymnasiums konnten während des Spiels in die Rollen realer politischer Akteure schlüpfen. Sie stellten die Verhandlungen über potentielle Beitrittskandidaten aus Südosteuropa nach.

Nach einer Einführung zum Ablauf des Planspiels und wichtigen Informationen zur Thematik und den EU-Institutionen startete für die Schülerinnen das eigentliche Planspiel. Nach einer Rede der Kommissionspräsidentin arbeiteten die drei Balkanstaaten Albanien, Mazedonien und Montenegro ihre Beitrittsgesuche aus und versuchten, die EU-Vertreterinnen davon zu überzeugen, ihre Länder offizielle als Kandidatenländer anzuerkennen. Dabei lag es an den Schülerinnen, sich in Verhandlungen und informellen Gesprächen strategisch klug zu verhalten und ihren Interessen Gehör zu verschaffen. Die Vertreterinnen aus Albanien und Mazedonien konnten sich am Ende des Tages darüber freuen, den Beitrittskandidatenstatus für ihre Länder ausgehandelt zu haben.

Einen Blick auf die Balkanländer und die Rolle der EU warf auch der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch, der im Rahmen der Veranstaltung ein Grußwort hielt. Er verwies darin auf die große Bedeutung europäischer Werte und forderte die Schülerinnen auf, sich für diese aktiv einzusetzen und Europa, insbesondere auch Südosteuropa, durch Reisen kennenzulernen.