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Tag des offenen Denkmals 2016: Ein voller Erfolg

Außenansicht des "Engländers"

© Europe Direct Ulm

Tag der offenen Tür 2016

Beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 11. September, konnten zahlreiche historische Gebäude in ganz Europa besichtigt werden. Dazu zählte auch das Zuhause des Europe Direct Ulm - der "Engländer". Das frühere Gasthaus, welches den Namen "König von England" trug, ist tief in der Stadtgeschichte der Stadt Ulm verwurzelt. Albert Einsteins Vater, Herrmann Einstein, betrieb als Teilhaber eine Bettfedernfabrik in diesem Gebäude. Somit war der Tag des offenen Denkmals ein idealer Anlass, um die Türen des Europe Direct für Besucherinnen und Besucher zu öffnen.

Wie bereits in den letzten Jahren herrschte auch dieses Jahr großer Andrang auf die Räumlichkeiten des Engländers. Die Führungen im und um´s Haus, durchgeführt von der Europakoordinatorin der Stadt Ulm, Dorothea Hemminger, und dem Historiker Dr. Christof Rieber, waren gut besucht. Auch die Ausstellung rund um die Familie Einstein erregte großes Interesse. Insbesondere die neuen Erkenntnisse zu Einsteins einzigem Ulm-Besuch im Erwachsenenalter im Oktober 1913 stießen bei den Besucherinnen und Besuchern auf Interesse.

Auch Europa stand am Tag des offenen Denkmals im Mittelpunkt. Das große Thema der diesjährigen Ausstellung war die Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Um den sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer globalisierten Welt zu begegnen, treibt die Europäische Union die Koordinierung der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik voran. Die Ausstellung beleuchtet in diesem Zusammenhang militärische, zivile und auch diplomatische Anstrengungen der Europäischen Union. Highlight der Ausstellung war die Videoecke zum Multinationalen Kommando Operative Führung in Ulm - eine aus verschiedenen Nationen bestehende Einheit, welche zur Krisenbewältigung weltweit eingesetzt werden kann. In dieser Ausstellung konnten selbst eingefleischte Ulmer/innen und Europäer/innen etwas lernen! Entspannen konnten die Besucherinnen und Besucher sich beim Glücksrad, wo sie mit etwas Glück und europäischem Sachverstand tolle Preise gewinnen konnten.

Beide Ausstellungen, sowohl zu Albert Einsteins Ulmer Verwandten als auch zur Außen- und Sicherheitspolitik der EU, können diese und nächste Woche (Mo-Fr: 9:00-12:30 Uhr; Mo-Do 14:00-17:30 Uhr) besichtigt werden.