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112 - Notruf europaweit

112-jährige Edelgard Huber ist Ehrenschirmherrin der Aktion

Flyer zum einheitlichen europäischen Notruf 112

© Europe Direct Ulm

1905 erhält Bertha von Sutter den Friedensnobelpreis, mit dem Petersburger Blutsonntag beginnt die Russische Revolution, Albert Einstein veröffentlicht seine Relativitätstheorie, Theodore Roosevelt wird als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt und im heutigen Deutschland regiert Kaiser Wilhelm II. Im selben Jahr wurde auch Edelgard Huber geboren. Die 112-Jährige ist Schirmherrin der Kampagne "Notruf 112 europaweit".

Für die studierte Juristin ist die 112 als Zeichen für Hilfe ein wichtiges Symbol für die europäische Einigung, die ihr besonders am Herzen liegt. Für die Seniorin ist ein geeintes und friedliches Europa sehr wichtig. Die Kriege, die sie miterleben musste und die Europa gespalten und in Unheil gestürzt haben, wünscht sie sich nicht mehr zurück. Edelgard Huber verfolgt daher immer noch sehr aktiv die europäische Politik und würde sehr gerne noch nach Straßburg reisen.

Hintergrund der Kampagne "Notruf 112 europaweit" ist es, die einheitliche europäische Notfallnummer bekannter zu machen. In Deutschland gilt die 112 bereits seit 45 Jahren. Die EU-Mitgliedsstaaten beschlossen 1991, die Nummer in der gesamten EU einzuführen. Aus über 40 nationalen Einzelnummern wurde so eine europäische Erfolgsgeschichte. Die 112, ein Helfer für alle, wurde auch zum Zeichen gelebter europäischer Einheit. Obwohl es den europäischen Notruf bereits seit 1991 gibt, ist dies nur wenigen Menschen bewusst, was im Notfall fatale Folgen haben kann. Der 2009 eingerichtete Tag des europäischen Notrufs ist der 11.2. und soll zu einem höheren Bekanntheitsgrad der lebensrettenden Nummer führen. In diesem Jahr sorgte die 112-Jährige Schirmherrin für europaweites Aufsehen in der Presse und unterstützt die Kampagne damit sehr.

Egal, ob zu Hause oder im Urlaub, auf die 112 ist immer Verlass. Die europaweite Notrufnummer funktioniert ohne Vorwahl auf Mobiltelefonen und Festnetztelefonen in gleichem Maße und ist stets kostenlos. Edelgard Huber aus Gersdorff hält die gemeinsame europäische Notrufnummer für einen Erfolg und wird die Aktion weiterhin unterstützen: "Wir alle sind auf Verständigung und Hilfe angewiesen – ob zwischen Ländern und Regionen, ob im Alter oder im Notfall."

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Europa-Zentrums Stuttgart.