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Verbraucherschutz

Verbraucher an einem Marktstand mit Europa-Einkaufstaschen

© Europe Direct Ulm

In einer funktionsfähigen gemeinsamen EU-Wirtschaft müssen Sie sich darauf verlassen können, dass Ihre Verbraucherrechte auch beim Erwerb von Waren und Dienstleistungen aus anderen Mitgliedstaaten nicht verletzt werden. Deshalb setzt die Europäische Union auf dem gesamten Binnenmarkt Schutzmaßnahmen durch, die einen zuverlässigen Rechtsschutz für Verbraucher/innen ermöglichen.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Bereitstellung verlässlicher und korrekter Produktinformationen. Die EU-Rechtsvorschriften zur Etikettierung gewährleisten, dass Verbraucher/innen genau erfahren, wie Lebensmittel zusammengesetzt sind und welche Nährstoffe sie enthalten. Im Bereich Produktsicherheit sorgt das "CE"-Konformitätszeichen für hohe, verbindliche Sicherheitskriterien in zahlreichen Produktkategorien. Das EU-weite Schnellmeldesystem RAPEX ermöglicht es den Mitgliedsstaaten zudem, gesundheitsgefährdende Produkte ohne zeitliche Verzögerung vom Markt zu nehmen. Im Falle von mangelhaften Produkten haben Sie zwei Jahre lang ein garantiertes Anrecht auf kostenlose Reparatur, wenn der Mangel zum Zeitpunkt der Lieferung bereits vorlag.

Weigert sich ein Händler, Ihre Rechte anzuerkennen, können Sie sich jederzeit an eine der Verbraucherorganisationen der EU wenden. Das Netz der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) bietet kostenlose Hilfe und Rechtsberatung für Verbraucher, die Waren und Dienstleistungen in einem anderen EU-Mitgliedstaat sowie in Norwegen oder Island gekauft haben. Wenn Sie ein Problem mit einem Einkauf haben, ist das Netzwerk behilflich, Kontakt zum Händler aufzunehmen und eine einvernehmliche Lösung zu finden. Zum Internetportal des Netzwerks gelangen Sie hier. Weitere Informationen zum Thema Verbraucherschutz in der Europäischen Union finden Sie hier.