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Unterbringung von Flüchtlingen in Ulm in Zahlen

Beispiel eines 4-Bettzimmers vor Erstbelegung in der Gemeinschaftsunterkunft Mähringer Weg

Beispiel eines 4-Bettzimmers vor Erstbelegung in der Gemeinschaftsunterkunft Mähringer Weg

Die Stadt Ulm steht uneingeschränkt zu der globalen Verantwortung, Flüchtlingen einen Schutzraum zu gewähren und stellt Wohnraum für Flüchtlinge und Asylsuchende bereit. Die Unterbringung von Flüchtlingen in dezentralen Unterkünften bzw. eigenen Wohnungen ist oberstes Ziel der Stadt Ulm. Laut Gesetz sollen die für die Vorläufige Unterbringung genutzten Liegenschaften aufgrund ihrer Lage und Beschaffenheit geeignet sein, den Bewohnerinnen und Bewohnern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.


Ende Oktober 2015 hatte das Regierungspräsidium Tübingen in der Bleidornkaserne (Westerlingerstraße) eine bedarfsorientierte Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge eingerichtet, die Ende September 2016 geschlossen wurde. In der Bleidornkaserne waren übergangsweise Flüchtlinge untergebracht gewesen, bevor sie in die Landeserstaufnahmeeinrichtungen verlegt wurden. Der Stadtteilverein AG West e.V. hatte sich - unterstützt u.a. vom Verein Menschlichkeit e.V. und dem ASB - um ein tägliches Kinderfreizeitprogramm und erste Sprachangebote für die Flüchtlinge gekümmert.

Seit Herbst 2017 ist die Diakonie im Stadtgebiet Ulm für die Flüchtlingssozialarbeit bis zum 18. Monat nach der Ankunft der geflüchteten Personen in Ulm zuständig. Bis dato teilten sich die Liga-Verbände die Flüchtlingssozialarbeit im Stadtgebiet auf. In Gemeinschaftsunterkünften übernimmt die Diakonie auch das sogenannte Integrationsmanagement für dort lebende Geflüchtete mit Anerkennung oder ab einem Aufenthalt von mehr als 18 Monate. Sie kümmern sich um Fragen rund um Behördenkontakte, Gesundheit, Kindergarten, Schule und vieles mehr. Bei dezentral lebenden anerkannten Geflüchteten liegt die Zuständigkeit bei den Integrationsmanagern vom kommunalen Sozialen Dienst (KSD). In den Gemeinschaftsunterkünften Römerstraße und Mähringer Weg unterhält die Flüchtlingssozialarbeit der Diakonie eigene Büros mit Sprechzeiten vor Ort.