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Anschlussunterbringung

Flüchtlinge gehen von der Vorläufige Unterbringung in die Anschlussunterbringung (AU) über,

  • wenn der Asylantrag oder Folgeantrag unanfechtbar entschieden wurde
  • wenn ein Aufenthaltstitel erteilt wurde
  • bei formaler Beendigung des Nutzungsverhältnisse spätestens 24 Monate nach Aufnahme

Die Anschlussunterbringung erfolgt in Objekten, die die Stadt Ulm für die Anschlussunterbringung zur Verfügung stellt. Dies können eigene Liegenschaften, Unterkünfte, die gemeinsam betrieben werden, oder hierfür angemietete Wohnräume sein.  Für die Anschlussunterbringung gibt es keine vorgeschriebenen Standards wie bei der vorläufigen Unterbringung. Zumutbar und angemessen ist die Unterbringung, wenn diese vergleichbar mit der Unterbringung von Obdachlosen ist.

  • Die Personen suchen sich selbständig oder mit Hilfe Ehrenamtlicher erfolgreich privat eine Wohnung
    Bei der Wohnungssuche sind Flüchtlinge vor besondere Herausforderungen gestellt. Zum einen sehen sich Flüchtlinge oft mit Vorurteilen konfrontiert, die der ein oder die andere durch kulturell bedingte, unterschiedliche Lebensweise bestätigt sehen mag. Zum anderen beherrschen sie oft die Sprache nicht ausreichend und haben nur beschränkten Zugang zu Medien, die bei der Wohnungssuche unterstützen. Die Unkenntnis von Anmietvorgaben (z.B. Mietobergrenzen) und Abläufen des Jobcenters erschweren die erfolgreiche Wohnungssuche, sofern ein Geflüchteter seinen Lebensunterhalt noch nicht mit Arbeitseinkommen selbst bestreiten kann.
  • Die Personen verlassen Ulm und lassen sich andernorts nieder, sofern sie nicht der Wohnsitzauflage nach dem am 31.7.16 in Kraft getretenen Integrationsgesetz unterliegen.
  • Die Personen finden in Ulm keine Wohnung und müssen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit in der Stadt Ulm kommunal untergebracht werden (vgl. §18 FlüAG).

Für Geflüchtete in der sogenannten Anschlussunterbringung sind die Integrationmanager/innen zuständig.

Die Diakonie stellt in der Gemeinschaftsunterkunft Mähringer Weg und in der Gemeinschaftsunterkunft Römerstraße die Integrationsmanager/in für die dort untergebrachten Geflüchteten in der Anschlussunterbringung. In allen Sozialräumen gibt es in den Erstanlaufstellen städtische Integrationsmanager/innen für geflüchtete Familien oder alleinstehende Geflüchtete. Siehe Übersicht (pdf) im Downloadbereich.