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Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM)

FIM steht für Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen. Das sind Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge im Rahmen des von der Bundesagentur für Arbeit übertragenen Arbeitsmarktprogramms „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“, die bei Kommunen, staatlichen oder gemeinnützigen Trägern geschaffen und durch Bundesmittel finanziert werden. Kennzeichnend ist, dass die zu leistende Arbeit sonst nicht, nicht in diesem Umfang oder nicht zu diesem Zeitpunkt verrichtet werden würde.

 Durchführung: Antragstellung über die Stadt Ulm bei der Bundesagentur für Arbeit. Teilnehmen können arbeitsfähige, nicht erwerbstätige Leistungs berechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und nicht der Vollzeitschulpflicht unterliegen. Dies gilt nicht für Leistungsberechtigte nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 AsylbLG, die aus einem sicheren Herkunftsstaat nach § 29a AsylG stammen, sowie für geduldete und vollziehbar ausreisepflichtige Leistungsberechtigte (vgl. § 5a Absatz 1 Satz 2 AsylbLG mit dem Verweis auf § 1 Absatz 1 Nummer 4 und 5 AsylbLG).
Teilnahmedauer Die individuelle Teilnahmedauer beträgt für jeden Teilnehmenden bis zu sechs Monate. 
Max. wöchentl. Arbeitszeit maximale wöchentliche Arbeitszeit: 30 Stunden
Aufwandsentschädigung: 80 Cent/Stunde
Bewilligung: der Träger bekommt die Arbeitsgelegenheit i.d.R. für 1 Jahr bewilligt
Trägerpauschale:  250,00 Euro je Platz bei 30 Wochenstunden

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BmAS) stellt ein Dokument mit Antworten auf häufige Fragen zu Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen bereit.

FAQ zu Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen des BMAS