Netzwerk Altersarmut
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Altersarmut
ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die noch weiter an Bedeutung
gewinnen wird. Mehrere Ulmer Institutionen haben sich zum Netzwerk Altersarmut
zusammengeschlossen, um sich diesem Thema zu stellen.
Das
Netzwerk möchte die Lebensumstände von Betroffenen nachhaltig verbessern und
das öffentliche Bewusstsein für die verschiedenen Aspekte von Altersarmut
stärken. Dazu bündeln die Mitglieder ihre Kompetenzen, Erfahrungen und
Ressourcen auf diesem Gebiet. Durch Aufklärung und Veranstaltungen sollen für die
Ursachen und Folgen von Altersarmut sensibilisiert und Stigmatisierung abgebaut
werden.
Entstanden ist das Netzwerk aufgrund des Altersarmutsberichts der Stadt Ulm.
Als Grundlage für ihre Arbeit haben die Mitglieder des Netzwerks ein Statement aufgesetzt, das über die Ziele und konkreten Aufgaben informiert. Das Statement kann hier unter Downloads als PDF-Datei heruntergeladen haben. Das Statement gibt es dabei auch in Leichter Sprache.
© Netzwerk Altersarmut & Aktion 100.000 - Südwest Presse
Das Netzwerk Altersarmut möchte das öffentliche Bewusstsein für Altersarmut stärken. Eine Aktion hierfür ist die Entwicklung eines Plakats, um die Öffentlichkeit auf Altersarmut hinzuweisen und zu sensibilisieren. Mit den Botschaften „Auch in deinem Umfeld gibt es Altersarmut“ und „Jeder fünfte ältere Mensch in Ulm ist von Altersarmut betroffen“ soll dies verdeutlicht werden. Das Plakat ist auf öffentlichen Plätzen und auf den digitalen Bildschirmen der Stadtbusse und Straßenbahnen zu sehen.
Prof. Dr. Harald Gündel wird am Montag, 22. Juni 2026, um 17:30 Uhr im Felix-Fabri-Saal des GenerationenTreffs (Gründer Hof 5) einen Vortrag halten. Der Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm wird über das Thema „Armut und Gesundheit“ unter besonderer Berücksichtigung von Seniorinnen und Senioren referieren.
Die Plakate zur Informationskampagne können auf dieser Seite im Bereich "Links" abgerufen werden.
Unterstützt werden diese Aktionen durch eine Spende der Aktion 100.000 der Südwest Presse.
Das Netzwerk besteht aktuell aus folgenden Mitgliedseinrichtungen:
- altersarmut Ulm nein e.V.
- Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Ulm
- Caritas Ulm – Biberach
- Evangelischer Diakonieverband Ulm
- GenerationenTreff Ulm/Neu-Ulm
- Malteser Hilfsdienst Ulm
- Neue Arbeit Ulm
- Paritätischer Regionalverbund Alb-Donau-Riß
- Seniorenrat Ulm
- Sozialverband VdK Kreisverband Ulm
- Stadt Ulm
- Ulmer Volkshochschule e.V.
- ZAWiW Universität Ulm
- Zentrale Bürgeragentur ZEBRA e.V. / Stadtteilverein Mitte-Ost
© VdK Ulm
Das Netzwerk Altersarmut stellte sich mit einem "Markt der Möglichkeiten" am Freitag, 24. Januar 2025 Interessierten und der Öffentlichkeit vor. An Infoständen präsentierten die Mitgliedseinrichtungen ihre Angebote und Hilfen. Die Besucher konnten bei dieser Gelgenheit mit den einzelnen Institutionen ins Gespräch kommen und sich austauschen.
An der Veranstaltung nahmen folgende Institutionen teil: altersarmut Ulm nein e.V., Diakonische Bezirksstelle Ulm, Der Paritätische, Generationentreff Ulm/Neu-Ulm, Seniorenrat Ulm, Selbsthilfegruppe "Gemeinsam statt Einsam", Stadt Ulm, Volkshochschule Ulm, Sozialverband VdK und das ZAWiW.
Die Auftaktveranstaltung fand im Rahmen der Ausstellung "Armut betrifft uns alle" statt, die vom 16.01. bis 30.03. im m25 zu sehen ist.