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Fachberatung Pflegekinder

Vier Paar nebeneinanderstehende Turnschuhe; links und rechts außen in Erwachsenengröße in der Farbe weiß, in der Mitte zwei in Kindergrößen in den Farben blau und rot

Wenn Eltern aus gesundheitlichen oder sozialen Gründen die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder nicht sicherstellen können, sind Pflegefamilien eine große Chance für das betroffene Kind. Ein Pflegekind aufnehmen können Familien, Ehepaare und Einzelpersonen.

Ein Kind in Pflege nehmen – eine Aufgabe für Sie?
Haben Sie Freude am Zusammenleben mit Kindern?
Möchten Sie Vertrauen schenken, Mut machen und Geduld zeigen?
Können Sie sich vorstellen, einem fremden Kind einen Platz in Ihrer Familie zu geben?
Wollen Sie Verantwortung übernehmen für ein Kind, das nicht nur seinen Lieblingsteddy, sondern auch seine bisherige Geschichte mitbringt? Wollen Sie es mit seinen belastenden Vorerfahrungen und aktuellen Problemen annehmen, es mit Liebe, Humor, Mut und Lebensfreude in Ihrer Familie kurzfristig oder auf Dauer begleiten, fördern und erziehen?
Verfügen Sie über Geduld, Einfühlungsvermögen, Zeit und Belastbarkeit?
Sind Sie offen für die Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie, dem Jugendamt sowie anderen Institutionen?

 

Infoveranstaltung am 13. November 2018 um 19 Uhr im Landratsamt (Schillerstraße 30 in Ulm)

Gemeinsam mit den Kolleginnen des Landratsamtes Neu-Ulm und des Alb-Donau-Kreises informiert der Pflegekinderdienst der Stadt Ulm über die verschiedenen Formen und Inhalte des Pflegekinderwesens. Für welche Kinder werden Pflegeeltern gesucht? Wie werden Pflegefamilien auf ihre Aufgabe vorbereitet? Welche Voraussetzungen müssen interessierte Familien mitbringen, welche Anforderungen werden an sie gestellt und welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
Frau Roth-Bradatsch und Frau Humm vom Pflegekinderdienst der Stadt Ulm stehen Ihnen für Ihre Fragen zur Verfügung.

 

Vollzeitpflege
Die Aufnahme eines Kindes in einer Pflegefamilie (gemäß § 33 SGB VIII) stellt eine besondere Form der Hilfe zur Erziehung dar. Privatpersonen - auch ohne pädagogische Ausbildung - übernehmen Aufgaben der öffentlichen Erziehungshilfe. Ziel der Vollzeitpflege ist es, Kindern und Jugendlichen ein Leben im familiären Rahmen zu ermöglichen, wenn deren Herkunftsfamilien wegen Krisen- oder Notsituationen ganz oder teilweise dazu nicht in der Lage sind und Kinder bzw. Jugendliche ein langfristiges Zuhause benötigen.

Bereitschaftspflege
Bereitschaftspflege wird verstanden als Angebot für Kinder und deren Eltern, die sich in einer krisen- und konflikthaften Situation befinden. Diese Situation ist verbunden mit der Notwendigkeit, die Versorgung, Betreuung und evtl. auch den Schutz für Kinder mit einer kurzfristigen, manchmal auch sofortigen Unterbringung der Kinder in einer Bereitschaftspflegefamilie zu gewährleisten.

Unsere Aufgaben
Wir kümmern uns um die Vorbereitung und Auswahl der Pflegefamilien-Bewerberinnen und -Bewerber
Wir kümmern uns um die Vermittlung von Kindern in Pflegefamilien
Wir beraten und betreuen Pflegefamilien
Wir organisieren und führen Einführungs- und Qualifizierungsseminare für Bewerberinnen und Bewerber durch
Wir überprüfen Pflegestellen und erteilen die Pflegeerlaubnis gem. § 44 SGBVIII
Wir organisieren themenbezogene Treffen, Informationsveranstaltungen und gesellige Veranstaltungen für Pflegeeltern.