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OpenBike - Ulmer Projekt entwickelt und testet Open-Source-Software für Verleihsysteme

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© OpenBike

Alle aktuellen Entwicklungen und News zum Projekt finden Sie auf der Seite OpenBike.

Für Rückfragen können Sie gerne eine Mail an openbike@ulm.dev schreiben.

Im Projekt Openbike entwickelt die Stadt Ulm eine Freie/Open-Source-Software (F/LOSS) für ein (Fahrzeug-)Verleihsystem am Beispiel eines Bikesharingsystems. Dabei steht die Software allen Interessenten (z.B. anderen Kommunen, Betrieben,…) frei zur Verfügung. Mit Hilfe der Mitarbeitenden der Stadt und eines Testfahrradpools wird das Verleihsystem getestet und so schrittweise in einen Produktivzustand gebracht und danach weiter verbessert - nach dem Motto von der Stadt, für die Stadt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung und Implementierung von passenden Open-Data-Schnittstellen, sodass das Bikesharing-System von Anfang an nahtlos mit anderen Mobilitätsangeboten wie dem ÖPNV und z.B. Carsharing verknüpft werden kann.

An dem Projekt sind neben der Stadt Ulm die Entsorgungsbetriebe der Stadt Ulm sowie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Kreisverband Ulm/Alb-Donau beteiligt. Das Projekt steht in engem Austausch mit dem Bike-Sharing Projekt der Stadtwerke Ulm/ Neu-Ulm, die parallel ein stationäres Fahrradverleihsystem mit E-Bikes erproben.

Oberbürgermeister Gunter Czisch, Klaus Eder (SWU), Stefan Kaufmann, Maxi Richt (beide Verschwörhaus), Thomas Dombeck (ADFC), Zita Chocano, Sabine Meigel (beide Digitale Agenda), Thomas Mayer (EBU).

Die Projektverantwortlichen von "OpenBike"

In einem 15-monatigen Projekt entwickelt die Stadt Ulm eine Open-Source-Software für Fahrradverleihsysteme, die nach Abschluss des Projekts allen Interessenten, insbesondere Kommunen und kleinen Betrieben, frei zur Verfügung stehen soll. Getestet wird die Software gemeinsam mit den Beschäftigten der Stadt Ulm anhand eines Testfahrradpools.

Ziel der praktischen Testphase ist es, das Sharingsystem schrittweise zu erproben und zu verbessen und gleichzeitig den Beschäftigten der Stadt die täglichen Wege zwischen den Liegenschaften zu erleichtern. Besonders ist hierbei, dass das entwickelte Fahrzeug-Sharingsystem mit passenden Open-Data-Schnittstellen ausgestattet werden soll, durch die es auf lange Sicht nahtlos mit anderen Mobilitätsangeboten verknüpft werden kann. Das neu entwickelte System kann dann beispielsweise gemeinsam mit anderen Mobilitätsangeboten, wie Bus und Bahn, in verschiedenen Mobilitäts-Apps angezeigt werden. Auf diese Weise wird es möglich, das Fahrrad als erste oder letzte Meile im Straßenverkehr zu nutzen und es wird ein Beitrag geleistet, um nachhaltige Mobilität so bequem und einfach wie möglich zu gestalten. Durch den Open-Source-Ansatz kann die Software dabei nicht nur von einzelnen Verkehrsdienstleistern und Kommunen genutzt und verbessert werden, sondern auch von technisch versierten Bürgerinnen und Bürgern selbst mitgestaltet werden.

Die Förderung durch das Verkehrsministerium erfolgt im Rahmen der Förderlinie Mobilitätsdatenarchitektur für innovative Anwendungen (MobiArchBW). "Alle Projekte verfolgen innovative Ansätze in den verschiedensten Bereichen der Mobilität", sagte Minister Hermann beim Auftakt in Ulm. "Eines eint jedoch alle Projekte: Der Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilität und der Open Data Gedanke. Denn Datenverfügbarkeit ist eine Grundvoraussetzung für digitale Mobilität."