Schon heute sehen, was morgen ist
© LGS 2030 Ulm
Die Landesgartenschau (LGS) Ulm 2030 ist eines der wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte der kommenden Jahre für Ulm. In diesem Zuge werden verschiedene Bereiche unserer Stadt neu gestaltet. Ziel ist es, die historischen Festungsanlagen stärker hervorzuheben, bestehende Grünanlagen miteinander zu verbinden und so einen durchgehenden Grünzug mitten durch die Stadt zu schaffen. Dadurch soll die Aufenthaltsqualität verbessert und Ulm insgesamt attraktiver werden. Auch Verkehrsrouten und Mobilitätsangebote werden erneuert. Damit soll der Verkehr in Zukunft besser fließen und gleichzeitig die Umwelt geschont werden. Die Ergebnisse des Umbaus sollen bis 2030 sichtbar sein.
Während dieser Zeit wird es jedoch auch zu Einschränkungen kommen – beispielsweise im Verkehr oder durch eine zeitweise höhere Belastung für Natur und Umwelt. Hier kommt das Konzept des „Digitalen Zwillings“ zum Einsatz. Es verfolgt das Ziel, schon früh einen Eindruck vom zukünftigen Stadtbild zu vermitteln und die positiven Mehrwerte der Landesgartenschau erlebbar zu machen. Dabei werden geplante Veränderungen digital sichtbar und erlebbar. Die Umbaumaßnahmen werden so nachvollziehbar und die Vorfreude auf die neu gestalteten Parkanlagen und aktivierten Baudenkmälern steigt.
Mit dem Digitalen Zwilling werden
unter anderem folgende Ziele verfolgt:
* die Visualisierung des Gebiets der
LGS mit historischen Rückblicken und Ausblicken in die Zukunft
* das Erleben besonderer Bereiche
mittels digitaler, interaktiver Elemente, z.B. Augmented Reality und lokalen
Installationen, insbesondere der historischen Anlagen der Bundesfestung
* die Simulation von Besucherströmen
und die
* Untersuchung von Klima-Aspekten
wie Hitze, Kühlung oder Verschattung.
Diese Informationen helfen
Bürgerinnen und Bürgern wie auch der Stadtverwaltung, die Planungen besser zu
verstehen und Entscheidungen zu treffen. Die Umsetzung erfolgt durch mehrere
digitale Teilzwillinge und ist strategisch eng mit den drei Leitthemen der LGS
verknüpft:
* Die Bundesfestung wieder erlebbar machen
* Sozialer Zusammenhalt und Leben in
einer vielfältigen Stadt stärken
* Klimaanpassung und Ökologie
fördern.
Projektleitung: Sindy Würffel | s.wuerffel@ulm.de
Tamara Siebert | t.siebert@ulm.de
Projektpartner: LGS GmbH | Louisa Malisi und Stefan
Maier | lgs2030@ulm.de
m25
bei der Zentralen Öffentlichkeitsarbeit | Andrea Dürr
Abteilung
Vermessung der Stadtverwaltung | Leitung: Gerrit Bernstein
und
externe Projektunterstützung
Projektdauer: 03/2025 - 12/2026
Informationen zum aktuellen Stand der Landesgartenschau 2030 finden sich hier: https://www.ulm.de/rathaus/stadtpolitik/landesgartenschau-2030
Dezember 2025: Start des Teilzwillings „AR-Anwendung Geschichte der Ulmer Bundesfestung“
November 2025: Start des Teilzwillings „Klimasimulation LGS-Daueranlagen“
September 2025: Start des Teilzwillings „Stadtgeschichte immersiv erleben“
in Kooperation mit dem Erlebnisraum m25
Mai/August 2025: Definition der Projektstrukturen/ Marktrecherche/Austausch mit anderen Kommunen
April/Mai 2025: Anforderungsanalyse | Wie soll der Digitale Zwilling des LGS-Geländes aussehen?
Was soll er können? Welche Mehrwerte soll er schaffen?
März 2025: Kick-off mit den Projektpartnern mit externer Unterstützung
September 2024: Grünes Licht vom Fördermittelgeber für die Umsetzung des Projektes