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Talking Trees im Erminger Wald

Talking Trees im Erminger Wald

Im Erminger Wald tummelten sich zum Auftakt der "ulmweltwoche 2025" nicht nur die Ameisen, sondern unzählige waldbegeisterte Besucher*innen auf dem Jubiläumsfest "10 Jahre Wald Erleben", organisiert vom Wald-Erleben-Team. Wie wichtig unser Wald ist, wurde bei der offiziellen Begrüßung klar: Vertretende von Stadt, Landkreis, ForstBW und der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg lobten ihn als echten Alleskönner, der nicht nur Holz produziert und die Luft reinigt, sondern auch das Klima schützt und als ein beliebter Ort zum Abschalten und Kraft tanken gilt. Ein Grund zum Feiern: seit zehn Jahren sorgt das „Wald-Erleben-Programm“ dafür, dass hunderte Kinder, Familien und Naturfans die grüne Welt vor unserer Haustür besser verstehen. Mit spannenden Angeboten der Waldpädagogik wird der Wald hier lebendig und seine Bedeutung für unser Ökosystem praxisnah vermittelt.

Neben Einblicken in die Forstarbeit, Murmelbahn, Waldmärchen und Waldbaden konnte man auch die digitale Seite des Waldes auf dem Fest entdecken: Die Mission Smart City der Stadt Ulm fragte, wie ein Smarter Wald aussehen könnte, zum Beispiel zur Unterstützung der Schädlingsbekämpfung. Vorgestellt wurden darüber hinaus verschiedene Umwelt-Apps, die Naturwissen auf das Smartphone bringen.

Ein Highlight war das Projekt Talking Trees. Das gemeinsame Vorhaben des Instituts für Botanik der Uni Ulm, des Naturmuseums und der Stadt Ulm zeigte am Infostand live, wie spannend Bäume sein können. Besuchende konnten beobachten, wie Blätter auf Sonnenlicht reagieren – oder eben auch nicht, wenn die Sonne fehlt. Mit Sensoren, einem Mikrocontroller und einem Laptop wurden Saftfluss und Wachstum sichtbar gemacht. So lässt sich die Gesundheit der Bäume messen. Demnächst soll es einen Workshop geben, bei dem man das Ganze selbst nachbauen kann.

Wer Interesse hat, meldet sich bei der Abteilung Digitale Agenda der Stadt unter mission.smart.city@ulm.de.

Petra Schmitz (Lokale Agenda) und Uwe Brennenstuhl (Mission Smart City) auf dem Markt der Möglichleiten der ulmweltwoche im Roxy

Mit dem "Markt der Möglichkeiten" endete im Roxy die Umweltwoche - auch die Digitale Agenda mit ihrem Team der Mission Smart City hatte vor Ort einen Stand, den sie sich mit Anngritt Scheuter von Forst BW, dem Naturmuseum Ulm und Professor Steven Jansen (Leiter Botanische Abteilung UNI Ulm) und seinem Team teilte. Hier ergaben sich speziell für die TalkingTrees aus dem Smart City Projekt, besondere Synergien. Smart City Projektleiter Uwe Brennenstuhl (unser Bild) zeigte der Bürgerschaft den gesamten Strauß an Maßnahmen für die Stadtgesellschaft und im Einzelgespräch konnten bei der Maßnahme Talking Trees die Kolleg*innen wertvolle Details erklären. Zudem wurde direkt ein Live-Workshop zur Baumsensorik angeboten, der reichlich Zuspruch fand. 

Auch die Einblicke in spannende Entwicklungen zum inklusiven Parken, sowie dem Fake News Projekt in Kooperation mit der Bibliothek Ulm kamen sehr gut bei den Besuchern an. Großer Beliebtheit erfreuten sich auch diverse Aktionen, wie etwa verschiedene diverse Quizformate, Angebote der Lokalen Agenda 21 (im Bild Petra Schmitz), die Gestaltung eines Ulmweltwoche Logos aus Müll sowie der Auftritt der Band Tomorrow in Your Hands.