Navigation und Service

Springe direkt zu:

Digitaler Zwilling: Kooperation besiegelt

Das Projektteam des "Digitalen Zwillings" für die Landesgartenschau 2030

Ein spannender Schritt in Richtung Landesgartenschau: Am 23. Februar 2026 wurde die Kooperationsvereinbarung zwischen der Landesgartenschau Ulm 2030 gGmbH und der Abteilung Digitale Agenda feierlich unterzeichnet. Gemeinsam bringen sie ein Digitalprojekt auf den Weg, das Geschichte lebendig macht – mit einer App zur Bundesfestung Ulm im Rahmen der LGS Ulm 2030. Ein weiterer Baustein zur Erlebbarmachung der Ulmer Festungsanlagen.

Geschichte entdecken – spielerisch und modern

Geplant ist ein virtueller Entdeckungspfad rund um die Wilhelmsburg und an zentralen Stationen der Landesgartenschau. Über Augmented-Reality-Elemente (AR) können Besucherinnen und Besucher direkt vor Ort – oder digital – in die Geschichte der Bundesfestung eintauchen. Spielerische Inhalte sorgen dabei für Neugier und Spaß. Ursprünglich als digitaler Zwilling der Landesgartenschau gedacht, wuchs die Idee im gemeinsamen Austausch weiter: Die Festungsanlagen rückten stärker in den Mittelpunkt. So entstand der „Showzwilling“ – ein anschauliches Beispiel dafür, wie 3D-Visualisierungen historische Bauwerke erlebbar machen können.

Im Projekt arbeiten unterschiedliche Fachrichtungen zusammen: erfahrene App-Entwickler, engagierte Historiker – unter anderem aus dem Förderkreis Bundesfestung Ulm e. V. – sowie Mitarbeitende aus den beteiligten städtischen Abteilungen. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von den Geschäftsführerinnen der LGS gGmbH, Edith Heppeler und Susanne Knäuer, sowie von Dominic Bäuerle, dem früheren Abteilungsleiter der Digitalen Agenda.

Nun startet die nächste Phase: die Feinplanung. Inhalte, Aufbau und Stationen des digitalen Besuchspfades werden konkretisiert bevor die technische Umsetzung beginnt. Ziel ist es, schon vor 2030 einen sicht- und erlebbaren Zugang zur Bundesfestung zu schaffen – für die Bürgerschaft ebenso wie für Gäste der Stadt. Auch eine Nutzung der App als pädagogisches Lernangebot ist denkbar.

Viele Kompetenzen – ein gemeinsames Ziel

Die Kooperation steht beispielhaft für gelungene, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit: Aufgaben werden geteilt, Stärken gebündelt und Ideen gemeinsam vorangebracht. Zum Abschluss wurde allen Beteiligten herzlich für das große Engagement gedankt – verbunden mit den besten Wünschen für die nächsten Schritte. Die Zusammenarbeit startete bereits Mitte 2025 und verläuft sehr positiv. Die Kooperationsvereinbarung stellt nun den formalen Schritt dar, um die gemeinsame Arbeit offiziell zu festigen und entsprechend zu würdigen.

Weitere Infos: Digital Twin